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Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken
Die vergeschlechtlichte In- und Exklusion geflüchteter Frauen

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Flucht- und Aufnahmeprozesse sind durchzogen von geschlechtsspezifischen und intersektionalen Dynamiken. Die Autorinnen haben diese und das darin zu Tage tretende Geschlechterwissen im Verbundforschungsprojekt "Gender - Flucht - Aufnahmepolitiken" für die Themen Unterbringung, Gewaltschutz, Erwerbstätigkeit, Medien, Familie, 'Heimischwerden' und Solidarität analysiert.
Die migrationsbezogene Infrastruktur hat sich in der deutschen Migrationsgesellschaft auf die Bedarfe von Geflüchteten eingestellt. Geflüchtete machen mit den Angeboten vielfältige Erfahrungen, die von hilfreicher und solidarischer Unterstützung über wenig angepasste Angebote bis zu Exklusion und Diskriminierung reichen. Die rahmende Medienanalyse zeigt, wie tief die öffentliche und mediale Rezeption der sogenannten "Flüchtlingskrise" durch vergeschlechtlichte Narrative geprägt ist, und wie diese die kommunale und ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten mitprägen.

Der Band richtet sich an Interessierte aus Studium, Forschung und Praxis, die sich mit Flucht, Migration und/oder Geschlechterverhältnissen befassen. 

Info autore

Nevra Akdemir
ist promovierte Wirtschaftsgeographin am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück. Sie forscht zu Geographien von Arbeit und Migration sowie Geschlecht.

Nevra Akdemir
, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück, arbeitet zu Geographien von Arbeit und Migration.

Johanna Elle
, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen, forscht partizipativ zu Intersektionalität und Migration.

Elke Grittmann
, Hochschule Magdeburg-Stendal, forscht kommunikationswissenschaftlich zu Geschlecht, Ungleichheit und Erinnerung.


Sabine Hess
, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen, arbeitet zu Migrations- und Grenzregimen.


Ulrike Koopmann
, International University, Düsseldorf, forscht zu Geschlechter- und Familienverhältnissen und Zugehörigkeitsordnungen. 

Daniela Müller
, Georg-August-Universität Göttingen, arbeitet zu Medien und Migration. 

Helen Schwenken
, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück, forscht zu Geschlecht und Migration.

H. Pınar Şenoğuz
, DaMigra, arbeitet zu Flucht und 
home making
 und Grenzräumen.

Johanna Ullmann
, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück, forscht zu Migration und Intersektionalität.

Riassunto

Flucht- und Aufnahmeprozesse sind durchzogen von geschlechtsspezifischen und intersektionalen Dynamiken. Die Autorinnen haben diese und das darin zu Tage tretende Geschlechterwissen im Verbundforschungsprojekt „Gender – Flucht – Aufnahmepolitiken“ für die Themen Unterbringung, Gewaltschutz, Erwerbstätigkeit, Medien, Familie, ‚Heimischwerden‘ und Solidarität analysiert.
Die migrationsbezogene Infrastruktur hat sich in der deutschen Migrationsgesellschaft auf die Bedarfe von Geflüchteten eingestellt. Geflüchtete machen mit den Angeboten vielfältige Erfahrungen, die von hilfreicher und solidarischer Unterstützung über wenig angepasste Angebote bis zu Exklusion und Diskriminierung reichen. Die rahmende Medienanalyse zeigt, wie tief die öffentliche und mediale Rezeption der sogenannten „Flüchtlingskrise“ durch vergeschlechtlichte Narrative geprägt ist, und wie diese die kommunale und ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten mitprägen.
Der Band richtet sich an Interessierte aus Studium, Forschung und Praxis, die sich mit Flucht, Migration und/oder Geschlechterverhältnissen befassen. 

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