CHF 58.00

Das Kapital der Bildung
Pädagogische Ambitionen in der Schweizer Privatwirtschaft im 20. Jahrhundert

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Im 20. Jahrhundert investierten die Schweizer Unternehmen massiv in die berufliche Bildung, bauten das Lehrlingswesen aus und schufen eigene Weiterbildungsabteilungen. Ihre pädagogischen Ambitionen gingen aber weit über den Qualifikationsbedarf hinaus. Mit dem Ausbau der Berufsbildung sollte auch die Loyalität der Belegschaft gesichert werden. Wirtschaftliche Aufklärungskampagnen dienten der Konsumentenerziehung oder der ökonomischen Jugendbildung.Im Zentrum des Buches steht die Geschichte pädagogischer Ambitionen in der Privatwirtschaft. Es handelt von unterschiedlichen Formen beruflicher und ökonomischer Bildung und zeichnet über das 20. Jahrhundert einen Wandel von manifesten Erziehungsabsichten hin zu allgemeineren Bildungsangeboten nach. Ausgangspunkt der historischen Untersuchung sind die Konflikte zwischen Industrie und Gewerbe und zwischen Kapital und Arbeit seit den 1880er-Jahren. Das Buch bezieht die wirtschaftlichen Krisen in den 1920er- und 1930er-Jahren und die Hochkonjunktur nach 1945 ein und schliesst mit der Durchsetzung mikrochipbasierter Anwendungen in Industrie, Verwaltung und Privathaushalten nach der ersten Ölpreiskrise. Es zeigt, wie die Wirtschaftsverbände um die richtige Form der Lehrlingsausbildung rangen, zeichnet die Entstehung von wirtschaftlichen Erfahrungsaustauschgruppen, privaten Bildungsclubs und kostspieligen Business-Schools nach und fragt, warum einzelne Unternehmer und Wirtschaftsberater den Kapitalismus ausgerechnet durch eine konsequente Selbsterziehung zivilisieren wollten.

Riassunto

Im 20. Jahrhundert investierten die Schweizer Unternehmen massiv in die berufliche Bildung, bauten das Lehrlingswesen aus und schufen Weiterbildungsabteilungen. Ihre pädagogischen Ambitionen gingen aber weit über den Qualifikationsbedarf hinaus. Mit dem Ausbau der Berufsbildung sollte auch die Loyalität der Belegschaft gesichert werden. Aufklärungskampagnen dienten der Konsumentenerziehung oder der ökonomischen Jugendbildung.
Ausgangspunkt dieser Untersuchung sind die Konflikte zwischen Industrie und Gewerbe und zwischen Kapital und Arbeit. Das Buch bezieht die Krisen in den 1920er- und 1930er--Jahren und die Hochkonjunktur nach 1945 ein und schliesst mit der Durchsetzung mikrochipbasierter Anwendungen in Industrie, Verwaltung und Privat-haushalten. Es zeigt, wie die Wirtschaftsverbände um die richtige Form der Lehrlingsausbildung rangen und fragt, warum einzelne Unternehmer und Wirtschaftsberater den Kapitalismus ausgerechnet durch eine konsequente Selbsterziehung zivilisieren wollten.

Dettagli sul prodotto

Autori Michael Geiss
Editore Chronos
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 01.07.2023
Categoria Scienze umane, arte, musica > Storia
 
EAN 9783034017138
ISBN 978-3-0-3401713-8
Numero di pagine 400
Illustrazioni 2 Abb.
Dimensioni (della confezione) 16.4 x 3.1 x 23 cm
Peso (della confezione) 789 g
 
Serie Historische Bildungsforschung > 13
Historische Bildungsforschung 13 > 13
Categorie Geschichte, Unternehmen, Weiterbildung, Erwachsenenbildung, lebenslanges Lernen, Geschichte der Pädagogik, Unternehmensethik und soziale Verantwortung, CSR, Bildungsstrategien und -politik, Lehrlingsausbildung
 

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.