CHF 58.00

«Nobelhotel für Versager»
Das Landerziehungsheim Albisbrunn in den Akteur-Netzwerken des Schweizer Heimwesens, 1960-1990

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Ohne Schlafsäle, dafür mit Porzellantellern und weissen Tischtüchern im Speisesaal, galt das Zürcher Landerziehungsheim Albisbrunn lange als Musterinstitution, um «schwererziehbare» Knaben und Jugendliche zu bessern - Albisbrunn hatte den Ruf, ein «Nobelhotel für Versager« zu sein. Die Studie untersucht, wie Albisbrunn von 1960 bis 1990 als Teil eines weitverzweigten Netzwerks «funktionierte».Die Fremdplatzierung von Knaben und Jugendlichen durch Behörden, Gerichte und Eltern war auch in Albisbrunn mit viel Leid verbunden. Sowohl die betroffenen «Zöglinge» als auch die für die Heimerziehung Verantwortlichen produzierten dabei in vielfältiger Weise Bedeutung, um mit den an sie herangetragenen, schwer zu lösenden Aufgaben und Zumutungen umzugehen. Um sich der verwirrenden Komplexität dieser Bedeutungskonstituierung zu nähern, analysiert die Studie ausgehend vom Fallbeispiel Albisbrunn, wie sich Akteure in Netzwerken zusammenschlossen. Hierfür wird auf die von Bruno Latour und anderen entwickelte Akteur-Netzwerk-Theorie zurückgegriffen. Anhand von fünf für die Akteure bedeutsamen Kontroversen - Buchhaltung, Drogen, Heimforschung, Heimkritik und das Projekt einer pädagogisch-therapeutischen Intensivabteilung - lässt sich studieren, wie die Akteur-Netzwerke «funktionierten».

Riassunto

Ohne Schlafsäle, dafür mit Porzellantellern und weissen Tisch­tüchern im Speisesaal, galt das Zürcher Land­erziehungsheim Albisbrunn lange als Musterinstitution, um «schwererziehbare» Knaben und männliche Jugendliche zu bessern – Albisbrunn hatte den Ruf, ein «Nobelhotel für Versager» zu sein. Die Studie untersucht, wie Albisbrunn von 1960 bis 1990 als Teil eines weitverzweigten Netzwerks «­funktionierte».
Die Fremdplatzierung von Kindern und Jugendlichen durch Behörden, Gerichte und Eltern war auch in Albisbrunn mit viel Leid verbunden. Sowohl die betroffenen «Zöglinge» als auch die für die Heimerziehung Verantwortlichen produzierten dabei in vielfältiger Weise Bedeutung, um mit den an sie heran­getragenen, schwer zu lösenden Aufgaben und Zumutungen umzugehen. Um sich der verwirrenden Komplexität dieser Bedeutungskonstituierung zu nähern, analysiert die Studie ausgehend vom Fallbeispiel Albisbrunn, wie sich Akteure in Netzwerken zusammenschlossen. Hierfür wird auf die von ­Bruno Latour und anderen entwickelte Akteur-Netzwerk-Theorie zurück­gegriffen. Anhand von fünf für die Akteure bedeutsamen Kontroversen – Buchhaltung, Drogen, Heimforschung, Heim­kritik und das Projekt einer pädagogisch-­therapeutischen Intensiv­abteilung – lässt sich aufzeigen, wie die Akteur-Netzwerke «funktionierten».

Dettagli sul prodotto

Autori Daniel Deplazes
Editore Chronos
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 01.07.2023
Categoria Scienze umane, arte, musica > Storia
 
EAN 9783034017084
ISBN 978-3-0-3401708-4
Numero di pagine 460
Illustrazioni 41 Abb.
Dimensioni (della confezione) 17.5 x 3.3 x 22.6 cm
Peso (della confezione) 882 g
 
Serie Historische Bildungsforschung > 14
Historische Bildungsforschung 14 > 14
Categorie Sozialwesen und soziale Dienste, Altersgruppen: Jugendliche, Erziehungsheim, Soziale Integration & Assimilation, Fremdplatzierung, auseinandersetzen, Akteurnetzwerke
 

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.