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Schizophrenogen
Eine Wissensgeschichte des Verhältnisses zwischen Schizophrenie, Familie und Gesellschaft (1948-1980)

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Wie die angloamerikanischen Psychowissenschaften während des Kalten Kriegs die Familie als schizophrenogene Umgebung konzeptualisierten, ist Gegenstand dieses Buchs. Familienbeziehungen galten als besonders störungsanfällige Systeme, deren Fehlfunktion schlimmstenfalls zu «Anpassungsstörungen» wie der Schizophrenie führen könne. Je nach Perspektive war es die übermässige oder die ungenügende Anpassung an die gesellschaftliche Ordnung, die Forschende als Problem für die Familie sahen. Somit war die Familie als Produktionsstätte künftiger Bürger und als «Keimzelle der Gesellschaft» auch der bevorzugte Ort, um regulierend einzugreifen. Dieses Buch beleuchtet die wissenschaftlichen und soziokulturellen Hintergründe dieses Forschungszusammenhangs zwischen Psychoanalyse, Kybernetik, Psychiatrie und Antipsychiatrie.

Info autore

Marina Lienhard hat Geschichte und Filmwissenschaft studiert und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im transdisziplinären Forschungsprojekt «Schizophrenie»: Rezeption, Bedeutungswandel und Kritik eines Begriffes im 20. Jahrhundert. Sie forscht und lehrt an der Universität Zürich zur Geschichte der Psychiatrie und Psychopharmaka.

Riassunto

Wie die angloamerikanischen Psychowissenschaften während des Kalten Kriegs die Familie als schizophrenogene Umgebung konzeptualisierten, ist Gegenstand dieses Buchs. Familienbeziehungen galten als besonders störungsanfällige Systeme, deren Fehlfunktion schlimmstenfalls zu «Anpassungsstörungen» wie der Schizophrenie führen könne. Je nach Perspektive war es die übermässige oder die ungenügende Anpassung an die gesellschaftliche Ordnung, die Forschende als Problem für die Familie sahen. Somit war die Familie als Produktionsstätte künftiger Bürger und als «Keimzelle der Gesellschaft» auch der bevorzugte Ort, um regulierend einzugreifen. Dieses Buch beleuchtet die wissenschaftlichen und soziokulturellen Hintergründe dieses Forschungszusammenhangs zwischen Psychoanalyse, Kybernetik, Psychiatrie und Antipsychiatrie.

Dettagli sul prodotto

Autori Marina Lienhard
Editore Schwabe Verlag Basel
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 12.06.2023
Categoria Scienze umane, arte, musica > Storia > Storia della cultura
Saggistica > Storia > Altro
 
EAN 9783796547201
ISBN 978-3-7965-4720-1
Numero di pagine 256
Illustrazioni 7 SW-Abb., 2 Tabellen
Dimensioni (della confezione) 17.9 x 1.8 x 21.9 cm
Peso (della confezione) 406 g
 
Serie Medical Humanities
Categorie Familie, Psychoanalyse, Psychologie, Kalter Krieg, Psychiatrie, Familientherapie, USA, Schizophrenie, Antipsychiatrie, Sozial- und Kulturgeschichte, Amerikanische Geschichte, Geschichte der Medizin, Psychotherapie: Kinder und Jugendliche, Geschichte: Ereignisse und Themen, Geschlechtergeschichte, Geschichte: Seuchen, Krankheiten usw., Psychotherapie: Paare und Familien, Gregory Bateson, Psychiatriegeschichte, Kalte Kriege und Stellvertreterkonflikte, Theodore Lidz, R. D. Laing
 

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