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Ablehnungs- und Umsetzungsraten von Organtransplantationen – mögliche Ursachen und denkbare Auswege
Eine empirische Datenanalyse aller im Jahr 2013 im Kantonsspital St. Gallen verstorbener Patienten

Tedesco · Copertina rigida

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Die Arbeit befasst sich intensiv mit der sehr komplexen Thematik der postmortalen Organspende und der Frage, woran es liegt, dass nicht alle Organe potentieller Organspender in der Transplantation Berücksichtigung finden. Sie umfasst zentrale Fragen des rechtlich und ethisch gebotenen Umgangs mit Sterben und Tod. Neben einer Darlegung der entsprechenden Rechtslage, der statistischen Erkenntnisse zu den im Beobachtungszeitraum in der Schweiz durchgeführten Organtransplantationen werden die relativ hohen Ablehnungs- und tiefen Umsetzungsraten von Organspenden mittels retrospektiver Analyse der Daten aller im Jahre 2013 an ihrer damaligen Wirkungsstätte, dem Kantonsspital St. Gallen vorgenommen und deren Ergebnisse mit denjenigen der nationalen SwissPOD-Studie verglichen. Als «primär erstrebenswertes Ziel» der zur Förderung von Organspenden ergriffenen Massnahmen erscheint der Autorin weniger die «Vermehrung verfügbarer Organe, sondern das Nachdenken über das Sterben und den eigenen Tod» zu sein, weshalb sie die Erhöhung der vorhandenen Patientenverfügungen und Organspendeausweise begrüssen würde, um damit - unabhängig vom darin festgelegten Willen - die seelisch belastenden Stellvertreterentscheide zu reduzieren.


Info autore

Monika Pfyffer von Altishofen war nach dem Abschluss des Studiums in verschiedenen juristischen Funktionen sowie als Clinical Trial Manager tätig. Von 2015 bis 2020 hat sie das PhD-Studium in Biomedical Ethics and Law an der Universität Zürich absolviert und die vorliegende Dissertation verfasst. Seit 2020 ist sie Generalsekretärin der Helsana Gruppe.

Riassunto

Die Arbeit befasst sich intensiv mit der sehr komplexen Thematik der postmortalen Organspende und der Frage, woran es liegt, dass nicht alle Organe potentieller Organspender in der Transplantation Berücksichtigung finden. Sie umfasst zentrale Fragen des rechtlich und ethisch gebotenen Umgangs mit Sterben und Tod. Neben einer Darlegung der entsprechenden Rechtslage, der statistischen Erkenntnisse zu den im Beobachtungszeitraum in der Schweiz durchgeführten Organtransplantationen werden die relativ hohen Ablehnungs- und tiefen Umsetzungsraten von Organspenden mittels retrospektiver Analyse der Daten aller im Jahre 2013 an ihrer damaligen Wirkungsstätte, dem Kantonsspital St. Gallen vorgenommen und deren Ergebnisse mit denjenigen der nationalen SwissPOD-Studie verglichen. Als «primär erstrebenswertes Ziel» der zur Förderung von Organspenden ergriffenen Massnahmen erscheint der Autorin weniger die «Vermehrung verfügbarer Organe, sondern das Nachdenken über das Sterben und den eigenen Tod» zu sein, weshalb sie die Erhöhung der vorhandenen Patientenverfügungen und Organspendeausweise begrüssen würde, um damit – unabhängig vom darin festgelegten Willen – die seelisch belastenden Stellvertreterentscheide zu reduzieren.

Dettagli sul prodotto

Autori Monika Pfyffer von Altishofen
Editore sui generis Verlag
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 21.07.2021
Categoria Saggistica > Politica, società, economia > Società
 
EAN 9783907297179
ISBN 978-3-907297-17-9
Numero di pagine 172
Dimensioni (della confezione) 15 x 22 x 2 cm
Peso (della confezione) 278 g
 
Categorie Tod, Ethik, Recht, Datenanalyse, Medizin, Organspende, Organtransplantation, Schweiz, Swissness, Organe, Soziale und ethische Themen, Transplantation, Klinische und Innere Medizin, Hirntod, Freier Wille, Rechtslage, Sterbeprozess, auseinandersetzen, Herz-Kreislauf-Stillstand, Patientenverfügungen, Umsetzungsrate, Vorbereitende Medizinische Massnahmen, Kantonsspitale St. Gallen, Non Heart Beating Donation, Organspendeausweise, DBD-Prozess, DCD-Prozess, SwissPOD-Studie
 

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