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Sensibel
Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

»Sensibilität ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Im Kampf um Anerkennung unterdrückter Gruppen spielt sie eine wichtige Rolle. Aber sie kann auch vom Progressiven ins Regressive kippen. Über diese Dialektik müssen wir nachdenken, um die gesellschaftliche Polarisierung zu überwinden.«
Svenja Flaßpöhler

Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts: die zunehmende Sensibilisierung des Selbst und der Gesellschaft.

Menschheitsgeschichtlich steht die Sensibilisierung für Fortschritt: Menschen schützen sich wechselseitig in ihrer Verletzlichkeit, werden empfänglicher für eigene und fremde Gefühle, lernen, sich in fremde Schicksale hineinzuversetzen und mit anderen zu solidarisieren. Doch diese Entwicklung hat eine Kehrseite: Anstatt uns zu verbinden, zersplittert die Sensibilität die Gesellschaft. Erleben wir gerade den Kipppunkt fortschreitender Sensibilisierung? Svenja Flaßpöhler erzählt die Geschichte des sensiblen Selbst aus philosophischer Perspektive, beleuchtet die zentralen Streitfragen der Zeit und arbeitet den Grund für die prekäre Schieflage heraus: Weil die Widerstandskraft bis heute mit kalter Verpanzerung assoziiert wird, gilt sie als Feindin der Sensibilität. Aber stimmt das? »Sensibel« ist ein hochaktuelles, philosophisches und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das die Sensibilität dialektisch durchleuchtet und zu dem Schluss kommt: Die Resilienz ist die Schwester der Sensibilität. Die Zukunft meistern können sie nur gemeinsam.

Info autore

Svenja Flaßpöhler
ist promovierte Philosophin, Chefredakteurin des
Philosophie Magazin
sowie Gründerin des neuen Berliner Philosophie-Festivals »Philo.live!«. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Klett-Cotta ihr Bestseller „Sensibel“. Ihre Werke wurden u.a. für den Tractatus-Preis nominiert und mit dem Arthur-Koestler-Preis ausgezeichnet. 

Riassunto


»Sensibilität ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Im Kampf um Anerkennung unterdrückter Gruppen spielt sie eine wichtige Rolle. Aber sie kann auch vom Progressiven ins Regressive kippen. Über diese Dialektik müssen wir nachdenken, um die gesellschaftliche Polarisierung zu überwinden.«


Svenja Flaßpöhler



Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts: die zunehmende Sensibilisierung des Selbst und der Gesellschaft.



Menschheitsgeschichtlich steht die Sensibilisierung für Fortschritt: Menschen schützen sich wechselseitig in ihrer Verletzlichkeit, werden empfänglicher für eigene und fremde Gefühle, lernen, sich in fremde Schicksale hineinzuversetzen und mit anderen zu solidarisieren. Doch diese Entwicklung hat eine Kehrseite: Anstatt uns zu verbinden, zersplittert die Sensibilität die Gesellschaft. Erleben wir gerade den Kipppunkt fortschreitender Sensibilisierung? Svenja Flaßpöhler erzählt die Geschichte des sensiblen Selbst aus philosophischer Perspektive, beleuchtet die zentralen Streitfragen der Zeit und arbeitet den Grund für die prekäre Schieflage heraus: Weil die Widerstandskraft bis heute mit kalter Verpanzerung assoziiert wird, gilt sie als Feindin der Sensibilität. Aber stimmt das? »Sensibel« ist ein hochaktuelles, philosophisches und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das die Sensibilität dialektisch durchleuchtet und zu dem Schluss kommt: Die Resilienz ist die Schwester der Sensibilität. Die Zukunft meistern können sie nur gemeinsam.  

Testo aggiuntivo

»Ein unerlässlicher Kommentar unserer Zeit.«
Katja Schwingshandl, Buchkultur, 14.10.2021

Relazione

»Eine brillante Ideengeschichte der Sensibilität.« Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag, 17.10.2021 Peer Teuwsen NZZ am Sonntag 20211017

Dettagli sul prodotto

Autori Svenja Flaßpöhler
Editore Klett-Cotta
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 06.12.2021
Categoria Saggistica > Politica, società, economia > Società
 
EAN 9783608983357
ISBN 978-3-608-98335-7
Numero di pagine 240
Dimensioni (della confezione) 13.4 x 2.4 x 21.2 cm
Peso (della confezione) 340 g
 
Categorie Psychoanalyse, Geschlecht, Feminismus, Sexualität, Diskriminierung, Empfindsamkeit, Gesellschaft, Resilienz, Rassismus, Politik und Staat, MeToo, optimieren, Debattenkultur, Verletzlichkeit, auseinandersetzen, Politics and government, Cancel Culture, Polititcal Correctness
 

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