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Werkbundzeit
Kunst, Politik und Kommerz im Widerstreit

Tedesco · Tascabile

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Design, Kommerz und Politik: Ein neuer Blick auf die historischen Hintergründe des Deutschen Werkbunds von dem Architekturhistoriker Werner OechslinAls sie 1907 den Deutschen Werkbund gründeten, wollten Friedrich Naumann, Henry van de Velde und ihre Weggefährten die Kunst mit der Industrie verbinden. Ästhetisch und qualitativ hochwertige Alltagsgegenstände sollten an die Stelle dekorativen Kunstgewerbes treten. Ging es aber wirklich nur darum? Werner Oechslin findet innerhalb des Werkbunds auch viele Positionen, die sich weniger für gelungenes Design als für Exportinteressen engagieren und, ganz im Zeitgeist, von der kulturellen Überlegenheit und wirtschaftlichen Macht Deutschlands phantasieren. Das passt so gar nicht zum Mythos vom Werkbund, der das Tor zu einer modernen, besseren Welt öffnete. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass der ästhetische Fortschritt eng mit politischen und gesellschaftlichen Interessen verbunden sei.

Info autore

Werner Oechslin, geboren 1944, studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Mathematik in Zürich und Rom, lehrte am MIT, an der TU Berlin, in Bonn, in Harvard und an der ETH Zürich, wo er von 1986 bis 2006 das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur leitete. Seine Bibliothek hat er 1998 zum öffentlichen Nutzen in eine Stiftung überführt; sie befindet sich in Einsiedeln, wo Werner Oechslin heute wohnt.

Riassunto

Design, Kommerz und Politik: Ein neuer Blick auf die historischen Hintergründe des Deutschen Werkbunds von dem Architekturhistoriker Werner Oechslin

Als sie 1907 den Deutschen Werkbund gründeten, wollten Friedrich Naumann, Henry van de Velde und ihre Weggefährten die Kunst mit der Industrie verbinden. Ästhetisch und qualitativ hochwertige Alltagsgegenstände sollten an die Stelle dekorativen Kunstgewerbes treten. Ging es aber wirklich nur darum? Werner Oechslin findet innerhalb des Werkbunds auch viele Positionen, die sich weniger für gelungenes Design als für Exportinteressen engagieren und, ganz im Zeitgeist, von der kulturellen Überlegenheit und wirtschaftlichen Macht Deutschlands phantasieren. Das passt so gar nicht zum Mythos vom Werkbund, der das Tor zu einer modernen, besseren Welt öffnete. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass der ästhetische Fortschritt eng mit politischen und gesellschaftlichen Interessen verbunden sei.

Dettagli sul prodotto

Autori Werner Oechslin
Editore Hanser
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 25.10.2021
Categoria Saggistica > Storia
 
EAN 9783446270916
ISBN 978-3-446-27091-6
Numero di pagine 336
Illustrazioni Mit zahlreichen Abbildungen
Dimensioni (della confezione) 16.8 x 2.8 x 23.1 cm
Peso (della confezione) 668 g
 
Categorie Kunst, Industrie, Architektur, Design, Europa, Handwerk, Deutschland, München, Dresden, Werkbund, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.), Sozial- und Kulturgeschichte, Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius, Le Corbusier, Industrialisierung und Industriegeschichte, Theodor Heuss, Henry van de Velde, #ohnefolie, Hans Poelzig, Lujo Brentano, Theodor Fischer, Hermann Muthesius, Wolf Dohrn, Walter Riezler, Julius Langbehn, Peter Jessen, Sigfried Giedion, Karl Schmidt, Peter Behrendt, Peter Bruckmann, Walter Curt Behrendt, Joseph August Lux, Richard Riemerschmid, Karl Ernst Osthaus
 

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