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Zerbrechlichkeit
Über Fragmente in der Literatur

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

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Von Fragmenten, Ruinen und Torsi geht eine besondere Faszination aus, weil sie uns an die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens erinnern.Warum lesen wir literarische Fragmente? Was fasziniert uns an den Gedichten Sapphos, einer griechischen Lyrikerin, die um 600 v. Chr. lebte und deren Texte nur in Bruchstücken auf Papyri oder Tonscherben überliefert sind? Welche zwiespältigen Gefühle löst die Betrachtung von Ruinen und zerbrochenen Statuen in uns aus? Das Buch erläutert, dass unvollständige Kunstwerke auf ihre Rezipientinnen und Rezipienten einen anderen, oft intensiveren Reiz ausüben als vollständige Werke. Die Anziehungskraft des Fragmentarischen besteht darin, dass jedes Fragment uns die Zerbrechlichkeit der von Menschen geschaffenen Dinge vor Augen führt.Zerbrechlichkeit ist daher auch ein wichtiges Thema der Literatur. Die Lektüren dieses Buches sind Texten etwa von Johann Wolfgang Goethe, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Ruth Klüger und Susan Sontag gewidmet, in denen es um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Kathedralen sowie die Vernichtung ganzer Lebensräume durch Kriege und Naturkatastrophen geht. Gefragt wird auch danach, welche Rolle die körperliche Fragilität der Künstler für unser Bild von Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Bachmann, Thomas Kling oder Friederike Mayröcker spielt.

Info autore

Dieter Burdorf, geb. 1960, ist nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten Hamburg, Jena, Flensburg und Hildesheim seit 2006 Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Leipzig.
Veröffentlichungen u.a.: Geschichte der deutschen Lyrik. Einführung und Interpretationen (2015); Friedrich Hölderlin (2011); Poetik der Form. Eine Begriffs- und Problemgeschichte (2001); Einführung in die Gedichtanalyse (1995, Neubearbeitung 2015); Hölderlins späte Gedichtfragmente: »Unendlicher Deutung voll« (1993).

Testo aggiuntivo

»diese sensible und profunde, gelehrte und gleichsam spannende und vor allem anregende Essaysammlung sollte man lesen!«
(Timo Brandt, signaturen-magazin.de, 14.07.2020)

»Der Gang von Burdorfs Essays ist untersuchend und in bestem Sinne findig, auch in Ansicht der Nachbarkünste.«
(Michael Braun, Park, Mai 2021)

»Burdorfs Untersuchung setzt umsichtig einen anthropologischen Hebel in der Fragment-Ästhetik an und macht einen markanten Vorschlag, die begriffsgeschichtliche Ordnung moderner Fragmentarik an deren frühromantischem Ursprung umzuschreiben.«
(Michael Braun, Germanistik, 61/2020)

Relazione

»diese sensible und profunde, gelehrte und gleichsam spannende und vor allem anregende Essaysammlung sollte man lesen!« (Timo Brandt, signaturen-magazin.de, 14.07.2020) »Der Gang von Burdorfs Essays ist untersuchend und in bestem Sinne findig, auch in Ansicht der Nachbarkünste.« (Michael Braun, Park, Mai 2021) »Burdorfs Untersuchung setzt umsichtig einen anthropologischen Hebel in der Fragment-Ästhetik an und macht einen markanten Vorschlag, die begriffsgeschichtliche Ordnung moderner Fragmentarik an deren frühromantischem Ursprung umzuschreiben.« (Michael Braun, Germanistik, 61/2020)

Dettagli sul prodotto

Autori Dieter Burdorf
Editore Wallstein
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 30.05.2020
Categoria Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie
 
EAN 9783835336551
ISBN 978-3-8353-3655-1
Numero di pagine 136
Illustrazioni 13 Abb.
Dimensioni (della confezione) 15.1 x 21.2 x 1 cm
Peso (della confezione) 170 g
 
Serie Kleine Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik > 12
Categorie Gewalt, Poetik, Kunstgeschichte, Philosophie, Architektur, Krieg, Lyrik, Hermeneutik, Gedicht, Fragment, Antike, Ruine, Sappho, Zeit, Popmusik, Sprache, Linguistik, Rainer Maria Rilke, Johann Joachim Winckelmann, Vergänglichkeit, Gattungstheorie, Susan Sontag, Friedrich Hölderlin, Walter Benjamin, Johann Wolfgang Goethe, Verletzlichkeit, Torso, Gedichtanalyse, Kulturelles Gedächtnis, Zerbrechlichkeit, Friedrich Schlegel, Lyrik einzelner Dichter
 

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