Esaurito

Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Europa im Rechtsvergleich

Tedesco · Tascabile

Descrizione

Ulteriori informazioni

Der Tagungsband gibt die Referate wieder, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung am 16.3.2018 in Frankfurt (Oder) gehalten wurden. Die Tagung hatte zum Ziel, fundierte Kenntnisse darüber zu vermitteln, welche Kriterien und Verfahren der Richterwahl in ausgewählten europäischen Staaten gelten. Anlass der Tagung war die umstrittene Justizreform, die das bisherige Modell der Richterwahl in Polen verändert hat. Dies hatte zur Folge, dass die Judikative den entscheidenden Einfluss auf die Richterwahl zugunsten der politischen Herrschaftsmacht verlor. Der Band umfasst eine interessante Studie, die nicht nur einen Überblick darüber gibt, welche Modelle der Richterwahl in Polen, Deutschland (insb. im Bundesland Brandenburg), Österreich, der Schweiz, England und Wales sowie Frankreich existieren, sondern auch rechtvergleichende Schlüsse über die Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Modelle präsentiert. Dies soll Anreize zur Diskussion über ein optimales Richterwahlmodell schaffen.

Info autore










Maciej Mäolepszy is Professor of Polish Criminal Law at the European University Viadrina Frankfurt (Oder) and the University of Zielona Góra. He studied law at the Viadrina and the Adam Mickiewicz University in Poznä under a German-Polish dual degree programme (1992¿1997), followed by a bar training (1998¿2002). He obtained his doctoral degree in 2006 for a thesis on fines and suspended prison sentences in German and Polish criminal law. For this publication, he was awarded the Joachim Georg Darjes Prize in 2007. He received a postdoctoral lecturing qualification in 2013 for a habilitation thesis on the German and Polish culture of judicial interpretation and argumentation in criminal law.


Relazione

»Die Ausgestaltung des Wahlverfahrens für Richterinnen und Richter ist von zentraler Bedeutung für die Sicherstellung sowohl der richterlichen Unabhängigkeit als auch einer auf hohem Niveau funktionsfähigen Justiz.[...] Aus schweizerischer Warte öffnet das vorliegende Werk den Blick auf Aspekte, die - auch bei der Diskussion der eingangs erwähnten «Justiz-Initiative» - bislang nicht im Zentrum stehen, sich aber für weitere wissenschaftliche Untersuchungen durchaus aufdrängen würden: [...] Das vorliegende Werk vermag der schweizerischen Debatte rund um die Richterwahlen daher zweifellos neue Impulse zu vermitteln.« Prof. Dr. Daniela Thurnherr, in: Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, 2/2021 »Wegen der ausführlichen Darstellung der Verfahren kann sich der Leser mit der Lektüre dieses Werkes selbst die Frage beantworten, ob die vom EuGH aufgestellten Kriterien im jeweiligen Land beachtet werden. Die Diskussion zur geplanten Reform der Disziplinverfahren im Polen, in welcher die Änderungen mit Regelungen aus anderen europäischen Ländern begründet werden, zeigt, dass solche rechtsvergleichenden Publikationen vonnöten sind. Wegen der aktuellen Bedeutung der Debatte ist das Buch nicht nur Juristen, sondern auch Journalisten, die über die Reformen berichten, wärmstens ans Herz zu legen.« Patrick Bladosz, in: Neue Justiz, 3/2020

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Maciej Malolepszy (Editore), Macie Malolepszy (Editore), Macie Ma?olepszy (Editore)
Editore Duncker & Humblot
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 09.01.2020
Categoria Scienze sociali, diritto, economia > Diritto > Diritto pubblico, amministrativo, costituzionale
 
EAN 9783428158881
ISBN 978-3-428-15888-1
Numero di pagine 149
Dimensioni (della confezione) 15.8 x 23.2 x 1.5 cm
Peso (della confezione) 268 g
 
Serie Studien zum vergleichenden Öffentlichen Recht - Studies in Comparative Public Law > 7
Categorie Verfassungsrecht, öffentliches Recht, Österreich, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Polen, England, Wales, Rechtsvergleichung, Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Verwaltungsrecht - Verwaltungssachen, Rechtsvergleich, Gericht (juristisch) - Gerichtsvollzieher, Justiz / Gericht, Öffentliches Recht; Rechtsvergleichung
 

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