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Kann bereits im Kindesalter der Keim für die entsetzlichen, von Jugendlichen verübten Bluttaten, die immer wieder die Öffentlichkeit erschüttern, gelegt worden sein,? Besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den Gewaltdarstellungen in den Medien und der Gewalt unter Kindern und durch Kinder? Sind die Spiele der Kindergartenkinder und Erstklässler, die zunehmend von Gewaltszenarien durchdrungen zu sein scheinen, ein Alarmsignal? Woher kommt diese Zunahme von Gewalt? Oder: Wird heute nur sichtbar, was immer schon war?
In dem vorliegenden Buch macht sich Jane Katch auf die Suche nach Antworten. Auf diesem Weg spürt sie viele hoch interessante, aber auch widersprüchliche Antworten auf, denn sie sucht diese nicht in den Köpfen der Lehrer, Psychologen und Politiker, sondern in den Herzen und Seelen der Kinder ihrer Schulklasse.
Dieses Buch ist ein bemerkenswerter Beitrag zu der grundsätzlichen Diskussion, welche Auswirkungen die Gewalt in den Medien auf Kinder hat. In den Zeite n lautstarker Medienschelte und vorschneller Forderungen nach Verboten und Gesetzesverschärfungen plädiert es leise und nachdenklich für einen einfühlsamen, die Kinder achtenden und demokratischen Idealen verpflichteten Weg des Lehrens und Lernens im Klassenzimmer und Elternhaus.
Nicht nur Eltern von Kindern aller Altersstufen soll dieser Titel ansprechen, sondern auch aufgeschlossene Pädagogen und andere Erziehende. Durch seine grundsätzliche Bedeutung, die auf ungewöhnlichem Weg erlangten Erkenntnisse, den neuartigen Blickwinkel und wegen des fast literarisch zu nennenden Schreibstils ist das Buch auch dem allgemein an gesellschaftlichen Fragen, insbesondere an Medienpolitik, Interessierten zu empfehlen. Selbst Politikern und anderen Entscheidungsträgern ist die Lektüre nahezulegen.