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Zwei gottlos schöne Füchslein
Die Schächentaler Jahre 2000 bis 2010. Teil 1: April bis September

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

»Dieses Buch ist ein so bewegendes Dokument des Gefühls der Krise, mit dem wir im Moment leben, weil es ganz stoisch notiert, was sich vor unseren Augen und Ohren zurückzieht. Die heimatlich vertrauten Klänge, Farben und Gerüche der einmal auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter datierten Wahrnehmungen. Das jahreszeitlich bestimmte Gebaren der Tiere und Pflanzen. Die Welt des 'ewigen' Schnees. Die Geschichten der Lebenden und der Toten, von der lebenslang geliebten Großmutter bis hin zu vielfältigen Schicksalen aus dem Schächental. Die (angeblich angeborene) Sicherheit bezüglich des eigenen Geschlechts. Die einst als selbstverständlich wahrgenommene Kraft der Religion. Die (nicht mehr genau unterscheidbaren) Gegebenheiten der Imagination gegenüber denen der Realität. Sogar scheinbar nebensächlich daher Erzähltes bekommt den bangen Klang des Verlustes. Warum man bei der Lektüre trotzdem euphorisch werden kann:als ob etwas gerettet wird, weil es ebenso scharf gefräst wahrgenommen wie mit größter poetischer Selbstverständlichkeit aufgezeichnet ist. Als würde alles noch einmal in der Welt dieser Dichtung erschaffen, um sich dann - und deswegen möchte man dieses beinahe magisch wirkende Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - zu verabschieden.« Lioba Happel

Riassunto

»Dieses Buch ist ein so bewegendes Dokument des Gefühls der Krise, mit dem wir im Moment leben, weil es ganz stoisch notiert, was sich vor unseren Augen und Ohren zurückzieht. Die heimatlich vertrauten Klänge, Farben und Gerüche der einmal auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter datierten Wahrnehmungen. Das jahreszeitlich bestimmte Gebaren der Tiere und Pflanzen. Die Welt des ›ewigen‹ Schnees. Die Geschichten der Lebenden und der Toten, von der lebenslang geliebten Großmutter bis hin zu vielfältigen Schicksalen aus dem Schächental. Die (angeblich angeborene) Sicherheit bezüglich des eigenen Geschlechts. Die einst als selbstverständlich wahrgenommene Kraft der Religion. Die (nicht mehr genau unterscheidbaren) Gegebenheiten der Imagination gegenüber denen der Realität. Sogar scheinbar nebensächlich daher Erzähltes bekommt den bangen Klang des Verlustes. Warum man bei der Lektüre trotzdem euphorisch werden kann:
als ob etwas gerettet wird, weil es ebenso scharf gefräst wahrgenommen wie mit größter poetischer Selbstverständlichkeit aufgezeichnet ist. Als würde alles noch einmal in der Welt dieser Dichtung erschaffen, um sich dann – und deswegen möchte man dieses beinahe magisch wirkende Buch gar nicht mehr aus der Hand legen – zu verabschieden.« Lioba Happel

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