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Seit 50 Jahren gilt die Antibabypille in Deutschland als sicherste Verhütungsmethode. Und noch immer wird sie als Meilenstein für die Emanzipation und Unabhängigkeit der Frau gefeiert. Was passiert aber, wenn man diese Selbstverständlichkeiten in Frage stellt? Ist die Pille tatsächlich so alternativlos? Macht sie uns Frauen wirklich so selbstbestimmt? Wie kann es sein, dass wir uns über gesunde Ernährung, fair gehandelte Kleidung und Kosmetik ohne Tierversuche Gedanken machen, zugleich aber ohne groß darüber nachzudenken tagtäglich Hormone einnehmen, deren langfristige Effekte auf Körper und Psyche noch immer nicht hundertprozentig zu ermessen sind?
Die Autorin und Übersetzerin Sabine Kray veröffentlichte im April 2017 bei Zeit Online den Artikel "Die Antibabypille ist unzumutbar", dessen Text sich rasend schnell im Netz verbreitete und von vielen Frauen enthusiastisch kommentiert wurde. Sabine Kray hatte einen Nerv getroffen - schließlich spielen Verhütung, Kinderwunsch und Familienplanung eine elementare Rolle in unserem Leben.
Dieses Buch berichtet, wie es zum zweifelhaften Siegeszug der Pille kam und schöpft aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema. Ergänzend dazu hat die Autorin mit vielen jungen Mädchen und Frauen über die Erfahrungen mit der Antibabypille und dem eigenen Körper gesprochen und zeichnet so das Bild einer Generation.
Ein Buch für die Gespräche mit unseren Töchtern und Nichten und für junge Frauen, die sich informieren wollen - aber auch Vätern, Freunden und Ehemännern empfohlen.
Info autore
Sabine Kray wurde 1984 in Göttingen geboren. Nach dem Studium der Amerikanistik stand sie vor der Entscheidung, entweder eine Promotion zu verfolgen oder endlich die Wahrheit über ihren Großvater zu erfahren. Nach Monaten, zwischen den Besuchen auf Ämtern, in Archiven und den Gesprächen mit Zeitzeugen, darunter Günter Netzer, entstand die Geschichte eines außer- gewöhnlichen Menschen und zugleich ein Bericht über das dramatische Schicksal eines Zwangsarbeiters im Zweiten Weltkrieg. Sabine Kray lebt in Berlin, wo sie als Autorin und Übersetzerin arbeitet und sich als Mentorin für junge Mädchen mit Migrationshintergrund bei der Bürgerstiftung Neukölln engagiert.
Riassunto
Seit 50 Jahren gilt die Antibabypille in Deutschland als sicherste Verhütungsmethode. Und noch immer wird sie als Meilenstein für die Emanzipation und Unabhängigkeit der Frau gefeiert. Was passiert aber, wenn man diese Selbstverständlichkeiten in Frage stellt? Ist die Pille tatsächlich so alternativlos? Macht sie uns Frauen wirklich so selbstbestimmt? Wie kann es sein, dass wir uns über gesunde Ernährung, fair gehandelte Kleidung und Kosmetik ohne Tierversuche Gedanken machen, zugleich aber ohne groß darüber nachzudenken tagtäglich Hormone einnehmen, deren langfristige Effekte auf Körper und Psyche noch immer nicht hundertprozentig zu ermessen sind?
Die Autorin und Übersetzerin Sabine Kray veröffentlichte im April 2017 bei Zeit Online den Artikel „Die Antibabypille ist unzumutbar“, dessen Text sich rasend schnell im Netz verbreitete und von vielen Frauen enthusiastisch kommentiert wurde. Sabine Kray hatte einen Nerv getroffen – schließlich spielen Verhütung, Kinderwunsch und Familienplanung eine elementare Rolle in unserem Leben.
Dieses Buch berichtet, wie es zum zweifelhaften Siegeszug der Pille kam und schöpft aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema. Ergänzend dazu hat die Autorin mit vielen jungen Mädchen und Frauen über die Erfahrungen mit der Antibabypille und dem eigenen Körper gesprochen und zeichnet so das Bild einer Generation.
Ein Buch für die Gespräche mit unseren Töchtern und Nichten und für junge Frauen, die sich informieren wollen – aber auch Vätern, Freunden und Ehemännern empfohlen.
Testo aggiuntivo
»Kompakt gefasste, persönliche, aber wissenschaftlich fundierte Erklärung, warum die Pille nicht das einzig mögliche Mittel zur Familienplanung sein sollte.«
Relazione
»ein Beitrag zur Selbstermächtigung der Frau« Bernadette Redl Der Standard 20171120