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Ernest Hemingway wird eine Reisetasche gestohlen, in Kanada brennt Malcolm Lowrys Hütte ab, und Nikolai Gogol unterliegt seinem Perfektionismus. Was diese Vorkommnisse gemeinsam haben?
Als noch kein Computer existierte, keine Sicherungskopie und keine cloud, da gab es das noch: einen Text unwiederbringlich zu verlieren, wie ein liebgewonnenes Schmuckstück, das gestohlen wird. Giorgio van Straten erzählt von acht dieser verlorenen Bücher, Meisterwerke, die uns Lesern (höchstwahrscheinlich) nie vor Augen kommen werden. Mit Verve und Kunstfertigkeit taucht er in ungeahnte Tiefen der Literaturgeschichte und birgt Geschichten über große Autoren wie Sylvia Plath, Walter Benjamin oder Bruno Schulz und ihre Werke, die, verschollen, verbrannt oder gestohlen, kaum Leser finden konnten. Es sind bewegende Geschichten, mal tragisch, mal wundersam, mal voll erstaunlicher Zufälle - aber allesamt so spannend, wie sie nur das echte Leben schreiben kann.
Sommario
Einführung: Die Gefahr der Unmöglichkeit
Florenz 2010: Das Buch, das ich gelesen (aber nicht fotokopiert) habe - Romano Bilenchi
London 1824: Die skandalösen Memoiren - Lord Byron
Paris 1922: Das Gedächtnis ist der beste Kritiker - Ernest Hemingway
Polen 1942: Der Messias ist nach Sambor gekommen - Bruno Schulz
Moskau 1852: Eine Göttliche Komödie der Steppe - Nikolai Gogol
British Columbia 1944: Es ist nicht leicht, in einer Hütte zu leben - Malcolm Lowry
Katalonien 1940: Eine schwere schwarze Tasche - Walter Benjamin
London 1963: »Sie können, glaube ich, sagen, ich bin berufen zu diesem Ziele.« - Sylvia Plath
Bibliografie
Info autore
Barbara Kleiner, promovierte Germanistin und Romanistin aus München, Jahrgang 1952. Sie erhält den Übersetzerpreis der Kulturstiftung NRW für ihre Übertragung von Ippolito Nievos Werk "Bekenntnisse eines Italieners" (Manesse Verlag, 2005) aus dem Italienischen ins Deutsche. Gleichzeitig wird das Gesamtwerk der Übersetzerin ausgezeichnet. Die Kunststiftung NRW verleiht den renommierten Preis, der mit 25.000 zu den höchstdotierten Auszeichnungen für literarische Übersetzer im deutschsprachigen Raum gehört, in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen.
Riassunto
Ernest Hemingway wird eine Reisetasche gestohlen, in Kanada brennt Malcolm Lowrys Hütte ab, und Nikolai Gogol unterliegt seinem Perfektionismus. Was diese Vorkommnisse gemeinsam haben?
Als noch kein Computer existierte, keine Sicherungskopie und keine
cloud
, da gab es das noch: einen Text unwiederbringlich zu verlieren, wie ein liebgewonnenes Schmuckstück, das gestohlen wird. Giorgio van Straten
erzählt von acht dieser verlorenen Bücher, Meisterwerke, die uns Lesern (höchstwahrscheinlich) nie vor Augen kommen werden. Mit Verve und Kunstfertigkeit taucht er in ungeahnte Tiefen der Literaturgeschichte und birgt Geschichten über große Autoren wie Sylvia Plath, Walter Benjamin oder Bruno Schulz und ihre Werke, die, verschollen, verbrannt oder gestohlen, kaum Leser finden konnten. Es sind bewegende Geschichten, mal tragisch, mal wundersam, mal voll erstaunlicher Zufälle – aber allesamt so spannend, wie sie nur das echte Leben schreiben kann.
Testo aggiuntivo
»Ein schönes Buch für alle Leseratten und Literaturfreunde, auch bestens geeignet als Geschenk für Leser anspruchsvoller Literatur!«
Relazione
» ... Jeder kann es hier merken: Bücher, die es nicht gibt, regen die Phantasie an. Was wäre, wenn? Das ist Anfang und Ende einer phantastischen Geschichte.« Berthold Merkle NZZ am Sonntag 20171022