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Der Koran verpflichtet Gläubige ausdrücklich, sich bei gesundheitlichen Problemen fachliche Hilfe zu holen. Vorausgesetzt, die Behandlung widerspricht nicht der islamischen Lehre. Bei der Behandlung muslimischer Personen hilft Wissen über potenziell konfliktträchtige Themen, die mit divergierenden Krankheitskonzepten des Islam einhergehen.
Das reicht vom Verständnis darüber, was eine psychische Erkrankung ist, bis hin zu einem angemessenen Verhalten beim Hausbesuch. Wer den Glauben seines Patienten versteht, kann Berührungsängste abbauen und kompetenter helfen.
Das Buch informiert u.a. über
-vom Islam geprägte alternative Krankheits- und Heilungskonzepte,
-die psychosoziale Versorgung von Muslimen in Deutschland,
-empfehlenswerte Vorgehensweisen bei bestimmten Krankheitsbildern,
-Erkennen und Einordnen von traumatischen Erlebnisse und Traumafolgen.
Praktische und praxisbewährtes Wissen entlastet und erleichtert Helfenden die ambulante und stationäre Arbeit sowie die Reflexion der eigenen Einstellung zum Islam. Fragestellungen zu vielfach vorliegenden Traumatisierung von Flüchtlingen werden kenntnisreich erörtert.
Info autore
Malika Laabdallaoui ist Dipl.-Psychologin und systemische Paar- und Familientherapeutin. Sie leitet in Mainz das Institut für systemische Therapie und sozialpädagogische Familienhilfe »moSaik«. Beide verfügen über viel Erfahrung in der psychotherapeutischen Behandlung muslimischer Patienten.
Ibrahim Rüschoff ist niedergelassener Psychiater. Er leitet die Islamische Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe und ist Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland.
Riassunto
Der Koran verpflichtet Gläubige ausdrücklich, sich bei gesundheitlichen Problemen fachliche Hilfe zu holen. Vorausgesetzt, die Behandlung widerspricht nicht der islamischen Lehre. Bei der Behandlung muslimischer Personen hilft Wissen über potenziell konfliktträchtige Themen, die mit divergierenden Krankheitskonzepten des Islam einhergehen.
Das reicht vom Verständnis darüber, was eine psychische Erkrankung ist, bis hin zu einem angemessenen Verhalten beim Hausbesuch. Wer den Glauben seines Patienten versteht, kann Berührungsängste abbauen und kompetenter helfen.
Das Buch informiert u.a. über
- vom Islam geprägte alternative Krankheits- und Heilungskonzepte,
- die psychosoziale Versorgung von Muslimen in Deutschland,
- empfehlenswerte Vorgehensweisen bei bestimmten Krankheitsbildern,
- Erkennen und Einordnen von traumatischen Erlebnisse und Traumafolgen.
Praktische und praxisbewährtes Wissen entlastet und erleichtert Helfenden die ambulante und stationäre Arbeit sowie die Reflexion der eigenen Einstellung zum Islam. Fragestellungen zu vielfach vorliegenden Traumatisierung von Flüchtlingen werden kenntnisreich erörtert.