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Kulturen des Vergleichs

Tedesco · Copertina rigida

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Vergleichen ist ebenso ein Vorgang alltagsweltlicher Praxis wie ein methodisches Verfahren, das in unterschiedlichen akademischen Disziplinen und Wissensbereichen verbreitet ist. Der Vergleich hat in den Kultur- und Sozialwissenschaften eine lange Tradition, die Jahrhunderte zurückreicht. Als grundlegende Methodologie, mit deren Hilfe ein systematischer und fundierter Erkenntnisgewinn möglich wäre, etablierte sich der vergleichende Ansatz bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert, als die modernen Wissenschaften sich herausbildeten. Als eine Operation, die sich vor dem Hintergrund einer unterstellten Dimension des Gemeinsamen der zu vergleichenden Elemente vollzieht, bedarf der Vergleich eines 'tertium comparationis', das die verglichenen Elemente auf einen gemeinsamen, übergeordneten Aspekt bezieht. Für die Literatur und Kunst wird der Vergleich indes nicht zuletzt dort interessant, wo diese Annahme prekär wird und sich ein Moment des Inkommensurablen und Disparaten auftut. Die Beiträge des vorliegenden interdisziplinären Bands versuchen, spezifische Besonderheiten, Anwendungsmöglichkeiten, Potenziale und Grenzen des Vergleichs im Blick auf exemplarische Themengebiete und Forschungsfelder der jeweiligen Fächer auszuloten.

Info autore

Annette Simonis (Prof. Dr.) lehrt Literaturwissenschaft an der Justus Liebig-Universität Gießen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Intermedialität, Comparative Arts, Literatur und Poetik der europäischen Moderne.

Linda Simonis ist Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur an der Universität zu Köln.

Riassunto

Vergleichen ist ebenso ein Vorgang alltagsweltlicher Praxis wie ein methodisches Verfahren, das in unterschiedlichen akademischen Disziplinen und Wissensbereichen verbreitet ist. Der Vergleich hat in den Kultur- und Sozialwissenschaften eine lange Tradition, die Jahrhunderte zurückreicht. Als grundlegende Methodologie, mit deren Hilfe ein systematischer und fundierter Erkenntnisgewinn möglich wäre, etablierte sich der vergleichende Ansatz bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert, als die modernen Wissenschaften sich herausbildeten. Als eine Operation, die sich vor dem Hintergrund einer unterstellten Dimension des Gemeinsamen der zu vergleichenden Elemente vollzieht, bedarf der Vergleich eines ‚tertium comparationis‘, das die verglichenen Elemente auf einen gemeinsamen, übergeordneten Aspekt bezieht. Für die Literatur und Kunst wird der Vergleich indes nicht zuletzt dort interessant, wo diese Annahme prekär wird und sich ein Moment des Inkommensurablen und Disparaten auftut.

Die Beiträge des vorliegenden interdisziplinären Bands versuchen, spezifische Besonderheiten, Anwendungsmöglichkeiten, Potenziale und Grenzen des Vergleichs im Blick auf exemplarische Themengebiete und Forschungsfelder der jeweiligen Fächer auszuloten.

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Annette Simonis (Editore), Linda Simonis (Editore), Annett Simonis (Editore), Simonis (Editore), Simonis (Editore)
Editore Universitätsverlag Winter
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 01.07.2016
Categoria Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura generale e comparata
 
EAN 9783825366261
ISBN 978-3-8253-6626-1
Numero di pagine 239
Illustrazioni 22 Abbildungen, 1 Tabelle
Dimensioni (della confezione) 16.7 x 24.1 x 1.9 cm
Peso (della confezione) 485 g
 
Serie Beiträge zur Literaturtheorie und Wissenspoetik > .7
Beiträge zur Literaturtheorie und Wissenspoetik > 07
Categorie Erkenntnistheorie, Vergleich, Analogie, Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, Kultur- und Medienwissenschaften, Methodologie, Komparatistik, Kulturvergleich, Latour, Bruno, Feldtheorie, Michaux, Henri, Chapman, George
 

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