CHF 76.00

Mensch als Methode: Allgemeine Hermeneutik und partielle Demokratie
Friedrich Schleiermacher - Ralph Waldo Emerson - Frederick Douglass. Dissertationsschrift

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 3 a 5 settimane

Descrizione

Ulteriori informazioni

Diese Studie zeichnet nach, wie das Aufkommen 'allgemeiner' Interpretationslehren in der Moderne tiefgreifende Wandlungen intellektueller Dispositionen und institutioneller Wissensstrukturen auslöste. Johann Gottfried Herder, Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schleiermacher, Friedrich Schlegel, Ralph Waldo Emerson und Frederick Douglass sind für diese Wandlungen von exemplarischer Bedeutung. Ihre Werke leuchten nicht nur wesentliche Geltungsbereiche der Hermeneutik aus - die philosophische Proposition, die literarische Konkretion und die politische Affirmation -, sondern bedienen sich anhand des Gegenstands einer 'menschlichen' Sprache auch einer anthropologischen Prämisse, die selber ab 1800 grundlegend revidiert wird. Im Kontext des romantischen Antisemitismus in Deutschland und der Debatte um die Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten wurde die Hermeneutik erst dann 'allgemein', als ihr der Anspruch aberkannt wurde, über die Menschlichkeit Anderer urteilen zu können.

Riassunto

Diese Studie zeichnet nach, wie das Aufkommen ‚allgemeiner‘ Interpretationslehren in der Moderne tiefgreifende Wandlungen intellektueller Dispositionen und institutioneller Wissensstrukturen auslöste. Johann Gottfried Herder, Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schleiermacher, Friedrich Schlegel, Ralph Waldo Emerson und Frederick Douglass sind für diese Wandlungen von exemplarischer Bedeutung. Ihre Werke leuchten nicht nur wesentliche Geltungsbereiche der Hermeneutik aus – die philosophische Proposition, die literarische Konkretion und die politische Affirmation –, sondern bedienen sich anhand des Gegenstands einer ‚menschlichen‘ Sprache auch einer anthropologischen Prämisse, die selber ab 1800 grundlegend revidiert wird. Im Kontext des romantischen Antisemitismus in Deutschland und der Debatte um die Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten wurde die Hermeneutik erst dann ‚allgemein‘, als ihr der Anspruch aberkannt wurde, über die Menschlichkeit Anderer urteilen zu können.

Dettagli sul prodotto

Autori Pierre-Héli Monot
Editore Universitätsverlag Winter
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 01.06.2016
Categoria Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura / linguistica inglese
 
EAN 9783825365851
ISBN 978-3-8253-6585-1
Numero di pagine 312
Dimensioni (della confezione) 14.2 x 21.4 x 2.1 cm
Peso (della confezione) 476 g
 
Serie American Studies / A Monograph Series > 272
American Studies > Vol.272
American Studies - A Monograph Series > 272
American Studies > 272
Categorie Antisemitismus, Literaturtheorie, Rousseau, Jean-Jacques, Hermeneutik, Herder, Johann Gottfried, amerikanische Gesellschaft, Soziale und politische Philosophie, Ideengeschichte, Sklaverei, Politische Theorie, Abolitionismus, Emerson, Ralph Waldo, Douglass, Frederick, Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst
 

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.