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Felder
Mit einem Nachwort von Heinrich Vormweg

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

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Jürgen Becker (geboren 1932) veröffentlichte 1964 sein erstes Buch, Felder. Seither gehört diese vielstimmig subjektive Topographie einer Stadt (Köln) zu den unüberholt maßstabsetzenden Texten der neuen deutschen Literatur.

Info autore

Jürgen Becker wurde 1932 in Köln geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Während der Kriegs- und Nachkriegsjahre, zwischen 1939 und 1947, lebte er in Erfurt. Nach Aufenthalten in Osterwieck/Harz und Waldbröl kam er 1950 nach Köln zurück. 1953 Abitur. Nach kurzem, abgebrochenem Studium begann er seine Existenz als freier Schriftsteller; seinen Lebensunterhalt bestritt er jahrelang mit wechselnden Tätigkeiten, als Arbeiter und Angestellter, als Werbeassistent und Journalist. Er arbeitete für den WDR und in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang, bis 1993, leitete er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks.

Große Aufmerksamkeit fand Jürgen Becker mit seinem ersten Prosabuch
Felder
(1964); die beiden folgenden Bücher
Ränder
(1968) und
Umgebungen
(1970) festigten seinen Ruf als Verfasser experimenteller Literatur. Zugleich wirkte er mit seinen ersten Hörspielen (
Bilder, Häuser, Hausfreunde
) am Entstehen des »Neuen Hörspiels« mit. In seinem 1971 veröffentlichten Fotobuch
Eine Zeit ohne Wörter
verschmolz er seine literarische Arbeit mit dem visuellen Medium. Die künstlerischen Grenzüberschreitungen der Avantgarde hatte er 1965 bereits mit dem Band
Happenings
dokumentiert, einer Gemeinschaftspublikation mit dem Happening-Künstler Wolf Vostell.


In den Siebziger- und Achtzigerjahren konzentrierte sich Jürgen Becker auf die Lyrik. Die in dieser Zeit entstandenen Gedichtbände – darunter
Das Ende der Landschaftsmalerei
(1974),
Odenthals Küste
(1986),
Das Gedicht der wiedervereinigten Landschaft
(1988) – platzierte die Kritik in die obersten Ränge der zeitgenössischen Poesie. Gleichzeitig schrieb Jürgen Becker weiterhin Hörspiele und die beiden Prosabücher
Erzählen bis Ostende
(1980) und
Die Türe zum Meer
(1983). Dazu korrespondierte er weiterhin mit dem visuellen Medium:
Fenster und Stimmen
(1982),
Frauen mit dem Rücken zum Betrachter
(1989),
Korrespondenzen mit Landschaft
(1996) entstanden nach Collagen seiner Frau, der Malerin Rango Bohne,
Geräumtes Gelände
(1995) nach Bildern seines Sohnes, des Fotografen Boris Becker.


Wende und Wiedervereinigung wirkten entscheidend auf das Schreiben Jürgen Beckers ein. Die Wiederentdeckung der Orte und Landschaften zwischen Elbe und Oder, Rügen und Thüringer Wald motivierten seine Gedichtbände
Foxtrott im Erfurter Stadion
(1993) und
Journal der Wiederholungen
(1999), die Erzählung
Der fehlende Rest
(1997) und vor allem den im Sommer 1999 erschienenen Roman
Aus der Geschichte der Trennungen.
Mit den Vorbereitungen dazu begann er während eines Stipendiums im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Es war dies Jürgen Beckers erster Roman; eine bewegende, persönliche Geschichte, die zugleich von den Widersprüchen der deutschen Erfahrungen erzählt.


Jürgen Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. erhielt er den Preis der Gruppe 47, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste, das Stipendium der Villa Massimo, den Bremer Literaturpreis, den Heinrich-Böll-Preis. Jürgen Becker war Mitglied der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, sowie des PEN-Clubs. 2001 erhielt er für seinen Roman
Aus der Geschichte der Trennungen
den Uwe-Johnson-Preis, der von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft vergeben wird. 2006 wurde er für sein Prosawerk, insbesondere den Journalroman
Schnee in den Ardennen
, mit dem Hermann-Lenz-Preis ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Schiller-Ring. 2014 wurde Jürgen Becker schließlich als »maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie« mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt.



Jürgen Becker verstarb am 7. November 2024 in Köln.

Riassunto


Jürgen Becker (geboren 1932) veröffentlichte 1964 sein erstes Buch,
Felder.
Seither gehört diese vielstimmig subjektive Topographie einer Stadt (Köln) zu den unüberholt maßstabsetzenden Texten der neuen deutschen Literatur.

Dettagli sul prodotto

Autori Jürgen Becker
Con la collaborazione di Heinrich Vormweg (Postfazione)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 06.09.2016
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783518240182
ISBN 978-3-518-24018-2
Numero di pagine 156
Dimensioni (della confezione) 11.8 x 18.1 x 1.1 cm
Peso (della confezione) 161 g
 
Serie Bibliothek Suhrkamp > 978
Bibliothek Suhrkamp > 978
Categorie Literatur, Grossstadt, Verstehen, Deutschland, Prosa, Topografie, Köln, 20. Jahrhundert, entspannen, Verschmelzung, Jürgen Becker, Offene Form, Texteinheiten, Thüringer Literaturpreis 2011, Günter-Eich-Preis 2013
 

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