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Die DDR-Geschichtswissenschaft auf dem Weg zur deutschen Einheit
Luther, Friedrich II. und Bismarck als Paradigmen politischen Wandels

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

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»Die Arbeit leistet einen interessanten und überzeugenden Beitrag zur Geschichte der Geschichtsschreibung, der politischen Kultur und der geistigen Grundlagen der DDR. Was sie als Problem der Historiographie und des Geschichtsbildes eindringlich analysiert, ist ein fundamentales Problem der DDR gewesen, an dem sie am Ende gescheitert ist: eine eigene eigenständige Identität als separater Staat mit besonderer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung legitimieren zu müssen und doch gleichzeitig mit dem zweiten - stärkeren - deutschen Staat die nationale Grundlage gemeinsam zu haben. Brinks zeigt, daß die Geschichte, wissenschaftlich betrieben, sich letztlich nicht zur gewünschten DDR-Identitätsproduktion instrumentalisieren ließ, sondern - falls nicht offene Verzerrungen in Kauf genommen werden sollten - immer deutlicher auf das ganze 'Erbe' verwies, das beiden deutschen Staaten gemeinsam war ... Brinks forschte und schrieb, als die DDR noch bestand. Ihr unverhofft schnelles Aufgehen in der BRD läßt seine Forschung in neuem, besonders interessantem, bestätigendem Licht erscheinen.«Jürgen KockaUnveränderter Nachdruck.

Info autore

Jan Herman Brinks, Dr. phil., habilitierte sich Ende 1991 für Geschichte an der Rijksuniversität Groningen und arbeitete anschließend als Korrespondent von Radio Netherlands International in Berlin.

Riassunto

»Die Arbeit leistet einen interessanten und überzeugenden Beitrag zur Geschichte der Geschichtsschreibung, der politischen Kultur und der geistigen Grundlagen der DDR. Was sie als Problem der Historiographie und des Geschichtsbildes eindringlich analysiert, ist ein fundamentales Problem der DDR gewesen, an dem sie am Ende gescheitert ist: eine eigene eigenständige Identität als separater Staat mit besonderer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung legitimieren zu müssen und doch gleichzeitig mit dem zweiten – stärkeren – deutschen Staat die nationale Grundlage gemeinsam zu haben. Brinks zeigt, daß die Geschichte, wissenschaftlich betrieben, sich letztlich nicht zur gewünschten DDR-Identitätsproduktion instrumentalisieren ließ, sondern – falls nicht offene Verzerrungen in Kauf genommen werden sollten – immer deutlicher auf das ganze ›Erbe‹ verwies, das beiden deutschen Staaten gemeinsam war ... Brinks forschte und schrieb, als die DDR noch bestand. Ihr unverhofft schnelles Aufgehen in der BRD läßt seine Forschung in neuem, besonders interessantem, bestätigendem Licht erscheinen.«
Jürgen Kocka

Unveränderter Nachdruck

Dettagli sul prodotto

Autori Jan H. Brinks, Jan Herman Brinks
Editore Campus Verlag
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 01.01.2020
Categoria Scienze umane, arte, musica > Storia > Storia contemporanea (dal 1945 al 1989)
 
EAN 9783593347660
ISBN 978-3-593-34766-0
Numero di pagine 356
Dimensioni (della confezione) 14 x 2.4 x 21.3 cm
Peso (della confezione) 496 g
 
Serie Campus Forschung > Bd. 685
Campus Forschung > 685
Categorie Ideologie, Tradition, DDR, Geschichtswissenschaft, Geschichtsschreibung, Marxismus, Ostdeutschland, DDR, Marxismus und Kommunismus, Deutsche Geschichte, Erbe, Wissenschaft (Gruppe 5) (CAM), Leninismus, Geschichtsbewusstsein, Historiographie, Marxistisch-leninistisches Geschichtsbild, Nationale Geschichtsschreibung, Politische Ideologien und Bewegungen der extremen Linken
 

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