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Zur lyrischen Subjektivität in den 'Rime' Michelangelo Buonarrotis
Diss.

Tedesco · Tascabile

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Die Berühmtheit, die Michelangelo Buonarroti (1475-1564) als Bildhauer, Maler und Architekt genießt, deckt sich nicht mit seinem Bekanntheitsgrad als Autor; selbst innerhalb der Romanistik ist sein dichterisches Werk noch weitestgehend zu entdecken. Erschwert wird die Rezeption seiner Gedichte, neben nicht unerheblichen syntaktischen und stilistischen Eigentümlichkeiten, durch die extrem differierende literaturhistorische Einordnung, die sie im Laufe der Jahrhunderte erfahren haben. Während einerseits Michelangelos Lyrik in vielen Literaturgeschichten nicht oder nur mit wenigen Zeilen gewürdigt und er häufig in die kaum überschaubare Reihe der unschöpferischen Petrarca-Epigonen eingeordnet wird, herrscht andererseits die Auffassung vor, seine Lyrik gehöre zum Schwierigsten und Avanciertesten, was in italienischer Sprache verfasst worden sei.

Die Untersuchung setzt sich zum Ziel, die Position der Lyrik Michelangelos zwischen Originalität und Konventionalität, zwischen individuellem Ausdruck und tradierten Formeln, zwischen rinascimentalem und modernem Diskurs neu zu bestimmen. Schwerpunkt der Analyse, die das gesamte, über Jahrzehnte hinweg entstandene lyrische Werk Michelangelos in den Blick nimmt, ist der Begriff der Subjektivität und, in Zusammenhang damit, das Phänomen des Fragmentarismus: Viele der Werke Michelangelos sind Fragment geblieben und haben eine bis heute andauernde Diskussion des non finito ausgelöst, die sich jedoch vor allem auf seine unvollendeten bildkünstlerischen Werke konzentriert. Der hier verfolgte Ansatz zielt darauf ab, Subjektivität und Fragmentarizität in Michelangelos Werk als miteinander zusammenhängende und sich gegenseitig erhellende Phänomene zu untersuchen und damit einen Anhaltspunkt für eine neue Bewertung seines literarischen Werkes zu geben.

Riassunto

Die Berühmtheit, die Michelangelo Buonarroti (1475-1564) als Bildhauer, Maler und Architekt genießt, deckt sich nicht mit seinem Bekanntheitsgrad als Autor; selbst innerhalb der Romanistik ist sein dichterisches Werk noch weitestgehend zu entdecken. Erschwert wird die Rezeption seiner Gedichte, neben nicht unerheblichen syntaktischen und stilistischen Eigentümlichkeiten, durch die extrem differierende literaturhistorische Einordnung, die sie im Laufe der Jahrhunderte erfahren haben. Während einerseits Michelangelos Lyrik in vielen Literaturgeschichten nicht oder nur mit wenigen Zeilen gewürdigt und er häufig in die kaum überschaubare Reihe der unschöpferischen Petrarca-Epigonen eingeordnet wird, herrscht andererseits die Auffassung vor, seine Lyrik gehöre zum Schwierigsten und Avanciertesten, was in italienischer Sprache verfasst worden sei.

Die Untersuchung setzt sich zum Ziel, die Position der Lyrik Michelangelos zwischen Originalität und Konventionalität, zwischen individuellem Ausdruck und tradierten Formeln, zwischen rinascimentalem und modernem Diskurs neu zu bestimmen. Schwerpunkt der Analyse, die das gesamte, über Jahrzehnte hinweg entstandene lyrische Werk Michelangelos in den Blick nimmt, ist der Begriff der Subjektivität und, in Zusammenhang damit, das Phänomen des Fragmentarismus: Viele der Werke Michelangelos sind Fragment geblieben und haben eine bis heute andauernde Diskussion des non finito ausgelöst, die sich jedoch vor allem auf seine unvollendeten bildkünstlerischen Werke konzentriert. Der hier verfolgte Ansatz zielt darauf ab, Subjektivität und Fragmentarizität in Michelangelos Werk als miteinander zusammenhängende und sich gegenseitig erhellende Phänomene zu untersuchen und damit einen Anhaltspunkt für eine neue Bewertung seines literarischen Werkes zu geben.

Dettagli sul prodotto

Autori Susanne Gramatzki
Editore Universitätsverlag Winter
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 01.01.2003
Categoria Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura / linguistica romanza
 
EAN 9783825316082
ISBN 978-3-8253-1608-2
Numero di pagine 392
Dimensioni (della confezione) 16.8 x 2.3 x 24.8 cm
Peso (della confezione) 660 g
 
Serie Studia Romanica > Bd.117
Studia Romanica > 117
Categorie Lyrik, Fragment, Michelangelo (Buonarroti), Michelangelo (Buonarroti) : Erläuterungen zum Werk, Michelangelo, Das Fragmentarische, Rime
 

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