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Der Franzose Alexandre Dumas (1802-1870) war einer der erfolgreichsten Dramatiker und Romanautoren des 19. Jahrhunderts. Im "Graf von Monte Cristo" schildert er das packende Schicksal des jungen Seemanns Edmond Dantes, der unschuldig in die Kerker der Festungsinsel If verschleppt wird. Von seinem merkwürdigen Mithäftling Abbe Faria erbt er ein riesiges Vermögen. Wie durch ein Wunder kann er nach 14 Jahren fliehen und kehrt als Graf von Monte Cristo zurück. Die Verräter, die ihn einst in den Kerker brachten, sind inzwischen reich und angesehen. Er gewinnt ihr Vertrauen und bereitet einen grausamen Rachefeldzug vor.
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Alexandre Dumas der Ältere (1802-70) wächst als Sohn eines napoleonischen Generals in der nordfranzösischen Provinz auf. Früh verwaist und arm, doch von seinen Talenten überzeugt, begibt er sich als Neunzehnjähriger nach Paris, wo er zum Theater will. Sein Kapital: eine schöne Handschrift, ein paar verwilderte Rebhühner und eine schier unerschöpfliche Phantasie. Die Theaterstücke, die er zunächst schreibt, sind heute vergessen. Doch zwanzig Jahre später, 1844, ist er mit 'Der Grafen von Monte Christo' der König des literarischen Feuilletons. Denn Dumas hatte den Nerv des Leserpublikums getroffen. Er bot eine intrigenreiche Handlung, Spannung, Illustion auf einem geschichtlichen Hintergrund, den man in groben Zügen kannte. Er bot historische Wahrheit, phantasievoll aufgefüllt mit Dichtung, und mischte ihr jenen feinen Schuss Ironie bei, der seine Romane bis heute so lesenswert macht.
Helmut Peschina, 1943 in Klosterneuburg geboren, studierte Latein, Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien und war Hörer an der Filmhochschule in Wien. Er verfasst seit 1975 als freischaffender Schriftsteller hauptsächlich Fernsehspiele, Theaterstücke, Hörspiele und Bearbeitungen für Theater, Fernsehen und Funk, z.B. für die Hörspiele Die Strudlhofstiege nach Heimito von Doderer, Fast ein bißchen Frühling nach Alex Capus oder Söhne und Liebhaber nach D.H. Lawrence. Helmut Peschina lebt in Wien und in Klosterneuburg.
Walter Niklaus, geb. 1925, ist Schauspieler, Synchronsprecher und Regisseur. Von 1964 - 1990 war er leitender Regisseur der Hörspielproduktion im Leipziger Funkhaus. Zahlreiche Hörspiele und Theaterinszenierungen.
Ernst Jacobi, 1933 in Berlin geboren, war schon als Jugendlicher beim RIAS engagiert, ging nach dem Abitur auf die Max-Reinhardt-Schule und begann danach eine steile Karriere als Schauspieler, die ihn von Berlin über München, Wien und Zürich auf die wichtigsten deutschsprachigen Bühnen führte und in vielen Film- und Fernsehproduktionen ihre weiteren Höhepunkte fand.Ernst Jacobi lebt heute in München.
Mathieu Carrière, geb. 1950 in Hannover, ist Schauspieler und essayistischer Autor. Sein Leinwanddebüt gab er im Alter von 13 Jahren in der Thomas-Mann-Verfilmung 'Tonio Kröger'. International bekannt machte ihn 1966 die Rolle des Törless in 'Der junge Törless' von Volker Schlöndorff. Seither zahlreiche Rollen in Spielfilmen und Serien.
Thomas Holtzmann wurde 1927 in München geboren. 1961 gelang ihm der Durchbruch als Prinz Friedrich von Homburg am Berliner Schillertheater. Es folgten Engagements an den bedeutendsten deutschsprachigen Bühnen, seit 1977 gehört er fest dem Ensemble des Münchner Staatsschauspiels an.