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Bereits bei der Einführung Anfang der Sechzigerjahre war der Triebzug ein Höhepunkt der Eisenbahntechnik und sorgte für Schlagzeilen in der Schweizer und der internationalen Presse. Noch nie hatte es eine Bahngesellschaft gewagt, eine Komposition auf die Schiene zu stellen, die unter allen vier in Europa üblichen Stromsystemen lauffähig war.
Anlässlich seines Revivals als Museumszug lassen nostalgische Bilder den Glanz von damals wieder aufleben und dokumentieren die wechselvolle Geschichte des legendären Paradezuges der Schweizerischen Bundesbahnen.
Info autore
Christian Zellweger, geboren 1949, Ingenieur HTL, wurde nach mehr als zehn Jahren in der Industrie 1987 Eisenbahnpublizist. Er war Redakteur mehrerer Eisenbahnzeitschriften, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und ist als freier Journalist und Fotograf tätig. Er lebt in Hinterkappelen bei Bern.
Riassunto
Luxuriös quer durch Europa – im Trans Europ Express. 1955 beschlossen die Staatsbahnverwaltungen Frankreichs, Westdeutschlands, Italiens, der Schweiz und der Beneluxstaaten, die internationalen Bahnverbindungen zwischen den grössten Zentren Westeuropas massiv zu beschleunigen. Ihr Rezept: ein
neuartiger Zug, der in geschlossener Komposition unverändert die Grenzen passierte. Der 'Trans Europ Express' sollte grösstmöglichen Komfort mit Vollklimatisierung aufweisen. Zudem verzichtete man
auf die Unterscheidung nach Klassen: Im TEE gab es nur die erste Klasse. Die ersten TEE-Kompositionen wurden noch von Dieselmotoren angetrieben, doch schon 1961 setzten die Schweizerischen Bundesbahnen die ersten für alle vier in Europa gängigen Stromsysteme ausgelegten Triebwagenzüge RAe TEE II in Dienst.
Design und Ausstattung verliehen ihnen einen Anstrich von Exklusivität und europäischem Glamour, der in den Anfangsjahren für volle Züge sorgte. Komfort und Design setzten neue Mass-stäbe – der TEE II war in den Sechzigerjahren nicht nur eine Pionierleistung, sondern ein Höhepunkt der Eisenbahntechnik und sorgte für Schlagzeilen in der Schweizer und der internationalen Presse. Auch dreissig Jahre später erregte er – nun
als EuroCity – mit seiner zeitlosen Eleganz noch Aufsehen. Im Frühsommer 2003 schliesslich startete der Paradezug seine dritte Karriere, als er als Museumszug der Stiftung Historisches Erbe der SBB wieder in Dienst genommen wurde. Das zu diesem Anlass erschienene Buch dokumentiert mit stimmungsvollen
Fotos Entstehung, Hochblüte, Schattendasein und Revival des TEE. Grosser Wert wurde auf die Geschichten im und um den Zug gelegt, auf die Erinnerungen der Menschen, die den RAe TEE II in seinen verschiedenen Phasen geprägt und erlebt haben.