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128 Seiten mit 36 Abbildungen, darunter 12 schwarz-weiße und 12 farbige Fotos sowie 4 schwarz-weiße und 8 farbige Zeichnungen
1. Einführung 6
2. Die Entwicklung der deutschen Automobilindustrie 7
2.1 Die Gründerjahre eines neuen Industriezweiges - von der
Werkstattproduktion zur industriellen Fertigung 7
2.2 Die Auswirkungen der Aufrüstung für den ersten Weltkrieg
und die Nachkriegsverhältnisse 10
2.3 Die konjunkturellen Schwankungen der zwanziger Jahre -
Währungsstabilisierung und Weltwirtschaftskrise 12
2.4 Die veränderten Rahmenbedingungen seit 1933 14
3. Die Entwicklung der Automobilindustrie in Thüringen 15
3.1 Die Bedeutung der Automobilindustrie im Rahmen der
Thüringer Industrie 17
4. Standorte der Automobilproduktion in Thüringen 18
4.1 Südthüringer Firmen und Automobilfabrikanten 18
4.1.1 Heinrich Ehrhardt - eine bedeutende Unternehmer- 18
persönlichkeit in der Geschichte des Thüringer Automobilbaus
4.1.2 Die Firma Ehrhardt in Zella St. Blasii 20
4.1.3 Die Firma Simson in Suhl 22
4.2 Ostthüringer Firmen 27
4.2.1 Die Firma Freia in Greiz 27
4.2.2 Das Automobilwerk Richard & Hering in Ronneburg 29
4.2.3 Ausgewählte Kleinstproduzenten von Automobilen
in Ostthüringen 35
4.3 Mittelthüringer Firmen 36
4.3.1 Die Firma Ley in Arnstadt 36
4.3.2 Die Firma Apollo in Apolda 50
4.3.3 Ausgewählte Kleinstproduzenten
in Mittelthüringen 61
4.4 Sonstige Thüringer Kleinsthersteller - eine Spurensuche 66
5. Die Fahrzeugfabrik Eisenach 67
5.1 Aufbauphase und Konsolidierung 67
5.1.1 Die Unternehmensgründung 67
5.1.2 Der Beginn der Automobilherstellung 68
5.1.3 Die Konsolidierungsphase des Unternehmens 68
5.2 Die Firmenentwicklung bis zum Beginn des ersten Weltkrieges 71
5.2.1 Der wirtschaftliche Aufschwung 71
5.2.2 Die Auswirkungen der Absatzkrise der deutschen 73
Automobilindustrie
5.3 Der erste Weltkrieg und die Zeit bis zur Inflation 75
5.3.1 Die Einflüsse einer verstärkten Rüstungsproduktion 75
5.3.2 Das Ende des ersten Weltkrieges und die daraus resultierenden 76
Anpassungsprozesse
5.4 Der Eisenacher Automobilbau während der wirtschaftlichen 79
Wechseljahre
5.4.1 Die Lage des Unternehmens bis zur Mitte der zwanziger Jahre 79
5.4.2 Wirtschaftliche Probleme und deren Lösungsansätze 79
5.4.3 Die Kooperation mit der englischen Firma Austin 81
5.4.4 Die Übernahme der Gothaer Waggonfabrik AG durch die 82
Bayerischen Motorenwerke
5.4.5 Die Entwicklung des Dixi-Werkes als Zweigwerk der BMW AG 83
5.4.6 Das Auslaufen der Lizenzverträge mit der Austin Companie - das 84
Ende der Produktion eines Erfolgsautos sowie die Suche nach
Nachfolgemodellen
5.5 Die Unternehmensentwicklung im Zeichen zentralistischer
Wirtschaftspolitik 85
5.5.1 Die Bayerischen Motorenwerke unter veränderten 85
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
5.5.2 Der Absatz und Export während des Nationalsozialismus 86
5.5.3 Die Weiterentwicklung des Automobilbaus 87
und der Einfluß einer zunehmenden Rüstungsproduktion
5.5.4 Der zweite Weltkrieg und seine Auswirkungen auf das Werk 88
6. Resümee 90
7. Anlagen 92
8. Quellenangaben / Literaturverzeichnis 104.
1. Einführung.
Die ständige Verbesserung der Transportmittel führt dazu, daß Entfernungen in kürzeren Zeiten überwunden werden können. Dabei kommt dem Automobil als einem der wichtigsten Träger des Individualverkehrs eine besondere Bedeutung zu. Immer wieder investierten Menschen Fleiß und schöpferische Fähigkeiten, um Kraftfahrzeuge zu konstruieren, zu bauen und weiterzuentwickeln. Doch die Entwicklung des Kraftwagens in Deutschland vom Luxus- zum Gebrauchsgegenstand wurde durch Krisen und zwei Weltkriege unterbrochen und umfaßte einen langen Zeitraum. Maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt war die Thüringer Automobilindustrie. Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist eine wirtschaftshistorische Untersuchung der Thüringer Automobil-industrie von ihren Anfängen zum Ende des n