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Wucher und Staat
Die Theorie des Zinswuchers im Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts

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Descrizione

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Ist der Staat berechtigt, auf den Inhalt von Vertragsvereinbarungen im Kreditwesen durch den Erlass von Wuchergesetzen Einfluss zu nehmen? Welche Maßnahmen sollte der Staat zu deren Ergänzung bzw. anstelle von Wuchergesetzen ergreifen, damit sich Darlehensnehmer nicht überhöhten Zinsforderungen ihrer Vertragspartner ausgesetzt sahen? Katrin Liebner untersucht die zeitgenössischen Auffassungen zur Rolle des Staates bei der Verhinderung wucherischer Darlehensverträge anhand zahlreicher Veröffentlichungen aus der politischen und ökonomischen Theorie von der zweiten Hälfte des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Ergänzt wird dieser theoriegeschichtliche Ansatz, der in Form der Auswertung einer breiten Quellenbasis eine zentrale Forderung der "Neuen Ideengeschichte" umsetzt, durch die Einbeziehung der staatlichen Wuchergesetzgebung. In diesem Zusammenhang galt es der Frage nachzugehen, ob die Forderungen der Zeitgenossen ihre Umsetzung in der staatlichen Normsetzung fanden oder sich der Gesetzgeber gegen die jeweils herrschenden Anschauungen in der politischen und ökonomischen Theorie stellte.

Relazione

»Die Schrift Liebners bereichert das Wissen um die Geschichte des Kreditzinses. Es spiegelt die Ideen in scharfer Zeichnung wider und steckt voller Anknüpfungen für weitere Beiträge zu dem elementaren Themenfeld.« Prof. Dr. Christoph Becker, in: Bankhistorisches Archiv, 38. Jg., 1/2012

»[E]ine Arbeit, die für die weitere Untersuchung hoheitlicher Zinsregulierung nicht nur in Deutschland unverzichtbar ist.« Andreas Thier, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. 98, 3/2011

»Es ist ein Vergnügen, diese inhaltsreiche, klar gegliederte, angenehm formulierte Dissertation zu lesen.« Hans-Peter Benöhr, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germ. Abt., 128/2011

»Die Verfasserin löst ihr Versprechen ein, einen fundierten Überblick über das Zeitalter der Zinstaxen zu geben. Manches muss notgedrungen an der Oberfläche bleiben. [...] Gleichwohl schließt die Arbeit eine Lücke und der Leser legt das Buch bereichert und gut informiert aus der Hand.« Matthias Casper, in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte, 1-2/2011

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