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Familie · Schule · Beruf
Analysen zur sozialen Mobilität und Statuszuweisung in der Bundesrepublik

Tedesco · Tascabile

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In sehr vielen Gesellschaften und nicht nur in der Bundesrepublik ist in den letzten Jahren die Diskussion um die Verwirklichung von mehr sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit vermehrt ins Zentrum der öffentlichen und politischen Auseinander setzung gerückt. Zwei grundsätzlich verschiedene Auffassungen stehen sich in dieser Auseinandersetzung gegenüber. Die eine vertritt das meritokratische Ideal der Chan cengleichheit, nach dem die ungleiche Teilhabe einzelner Menschen an den Gütern einer Gesellschaft so lange nicht problematisch ist, als die Vergabe unterschiedlicher Belohnungen nach Maßgabe individueller Fähigkeiten und Leistungen erfolgt. Nach dieser sicherlich dominierenden Auffassung ist nur sicherzustellen, daß im Vertei lungsprozeß keine leistungsfremden Kriterien wirksam sind und daß bei entsprechen den Leistungen die Gleichheit der Chancen fur alle gewährleistet ist. Das zweite, am ehesten als egalitär zu bezeichnende Modell geht in den Gleichheitsforderungen ent schieden weiter. Die Vertreter dieser Politik fordern nicht nur die Beseitigung von Chancenungleichheiten, sondern einen möglichst weitgehenden Abbau von Ungleich heiten in der Verteilung von Ressourcen und in der Teilhabe an sozialen Gütern überhaupt. Wenn diese Unterscheidung in der öffentlichen Diskussion auch nur selten deut lich gemacht wird, so ist sie fUr den Soziologen, der sich mit dem Problem der Un gleichheit in Gesellschaften befaßt, zentral. Für ihn muß sich eine Analyse der Un gleichheit in einer Gesellschaft einerseits auf die ungleiche Verteilung der verftigbaren Güter auf verschiedene Positionen des Systems beziehen, andererseits auf die Rege lung des Zugangs von Individuen zu diesen Positionen.

Info autore

Walter Müller, geb. 1950 in Salzburg, lebt in Salzburg, hätte gern ein Grab am Petersfriedhof in Salzburg. Journalist, Dramaturg, seit dreißig Jahren freier Schriftsteller. Außerdem Trauerredner auf den heimischen Friedhöfen. Etliche Literaturpreise, u.a. Ingeborg-Bachmann-Förderpreis.

Walter Müller, geb. 1950 in Salzburg, lebt in Salzburg, hätte gern ein Grab am Petersfriedhof in Salzburg. Journalist, Dramaturg, seit dreißig Jahren freier Schriftsteller. Außerdem Trauerredner auf den heimischen Friedhöfen. Etliche Literaturpreise, u.a. Ingeborg-Bachmann-Förderpreis.

Riassunto

In sehr vielen Gesellschaften und nicht nur in der Bundesrepublik ist in den letzten Jahren die Diskussion um die Verwirklichung von mehr sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit vermehrt ins Zentrum der öffentlichen und politischen Auseinander setzung gerückt. Zwei grundsätzlich verschiedene Auffassungen stehen sich in dieser Auseinandersetzung gegenüber. Die eine vertritt das meritokratische Ideal der Chan cengleichheit, nach dem die ungleiche Teilhabe einzelner Menschen an den Gütern einer Gesellschaft so lange nicht problematisch ist, als die Vergabe unterschiedlicher Belohnungen nach Maßgabe individueller Fähigkeiten und Leistungen erfolgt. Nach dieser sicherlich dominierenden Auffassung ist nur sicherzustellen, daß im Vertei lungsprozeß keine leistungsfremden Kriterien wirksam sind und daß bei entsprechen den Leistungen die Gleichheit der Chancen fur alle gewährleistet ist. Das zweite, am ehesten als egalitär zu bezeichnende Modell geht in den Gleichheitsforderungen ent schieden weiter. Die Vertreter dieser Politik fordern nicht nur die Beseitigung von Chancenungleichheiten, sondern einen möglichst weitgehenden Abbau von Ungleich heiten in der Verteilung von Ressourcen und in der Teilhabe an sozialen Gütern überhaupt. Wenn diese Unterscheidung in der öffentlichen Diskussion auch nur selten deut lich gemacht wird, so ist sie fUr den Soziologen, der sich mit dem Problem der Un gleichheit in Gesellschaften befaßt, zentral. Für ihn muß sich eine Analyse der Un gleichheit in einer Gesellschaft einerseits auf die ungleiche Verteilung der verftigbaren Güter auf verschiedene Positionen des Systems beziehen, andererseits auf die Rege lung des Zugangs von Individuen zu diesen Positionen.

Dettagli sul prodotto

Autori Walter Müller
Con la collaborazione di Walter Müller (Editore), Walte Müller (Editore)
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 26.05.2014
Categoria Scienze sociali, diritto, economia > Scienze sociali, tematiche generali
 
EAN 9783322961297
ISBN 978-3-32-296129-7
Numero di pagine 222
Illustrazioni 222 S.
Dimensioni (della confezione) 19.6 x 1.5 x 25.5 cm
Peso (della confezione) 228 g
 
Serie Studien zur Sozialwissenschaft > .25
Studien zur Sozialwissenschaft
Categorie Soziologie, Ungleichheit, Integration, Struktur, Mobilität, Kapital, Gleichheit, Utopie, B, Gesellschaft, Generation, Sociology, Society, soziale Klasse, Social Sciences, Social Sciences, general
 

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