Ulteriori informazioni
Die latente westlich-russische Konkurrenz um die zwischen ihnen gelegenen Länder ist Ende Februar 2014 in der innerlich gespaltenen Ukraine in einen offenen Konfl ikt ausgebrochen, der trotz aller Ausgleichsbemühungen zunehmend eskalierte und im Sommer in der Ostukraine in einen Krieg mündete. Die Gefahr ist hoch, dass er erneut ausbricht. Aber selbst wenn dies unterbleiben sollte: Der Westen und Russland befinden sich nunmehr in einer neuen Phase ihrer Beziehungen. In dieser Studie werden die Entwicklungen und Hintergründe des Konflikts in der und um die Ukraine dargelegt und eingeordnet. Der Fokus der Untersuchung liegt im Zeitraum zwischen Februar und Herbst 2014, wird aber in ein weiteres Umfeld eingebettet.
Info autore
Dr. Christian Wipperfürth studierte Geschichts- und Politikwissenschaft sowie Philosophie in Bonn und promovierte an der FU Berlin. Er war unter anderem in der Erwachsenenbildung tätig und hat für das Europäische Parlament sowie den Deutschen Bundestag gearbeitet. Von 2001 bis 2004 war er Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität in St. Petersburg/Russland. Seitdem arbeitet er als Publizist. Er hält Vorträge und veröffentlicht in Zeitungen und Zeitschriften zu Fragen der Innen- und Außenpolitik Russlands und anderer Staaten des GUS-Raumes.
Relazione
Die Stärke des Büchleins liegt in der nüchternen Analyse des Autors, die die Dringlichkeit einer politischen Lösung vor Augen führt. Ost-Ausschuss Informationen 10-11/2015 Russia's domestic rejection of human rights and its new geopolitics of territorial seizure in this light should be seen not in isolation but as connected developments- and as a challenge to international law and global public order at large. Military Technology, 7/8 2015 [...] die im Werk publizierten Umfrageergebnisse [vermitteln] einen realistischen Einblick in die tatsächlichen Stimmungen und Präferenzen der ukrainischen Bevölkerung während der letzten beiden Jahrzehnte. Auch wird durch die nahezu lückenlose Chronologie der Ereignisse seit dem Herbst 2013 dem Leser das Handeln der politischen Entscheidungsträger verständlich, ohne dass es zusätzlicher Deutungen bedarf. Der Freitag, 25.05.2015