Ulteriori informazioni
Der rundliche Rheinländer Altfried Janich findet nach der Wiedervereinigung eine Stelle im »Ostschloss«, einem alten Barockbau, der neuerdings eine psychiatrische Anstalt beherbergt. Hier hält er es für seine Aufgabe, seinen Patienten gegenüber die Sonnenposition einzunehmen, ihnen eine Orientierung zu geben. Als sein Freund Odilo durch einen rätselhaften Autounfall zu Tode kommt, gerät er selbst auf die Nachtseite der Dinge. Patienten rücken ihm zu nahe, Erinnerungen bedrängen ihn, seine Familiengeschichte holt ihn ein. Alle Geschichten seines Lebens scheinen hier zu enden, und bald stellt sich die Gewissheit ein, dass er aus dem Schloss nicht mehr wegkommen wird.Ein Roman über die Macht der Zeit, über Erinnerung und zeitlose Verbundenheit. Ein Roman über fragile Identitäten, über den schönen Schein und die Suche nach dem inneren Licht - funkelnd, glasklar und von subtiler Spannung.
Sommario
Prolog: Sol invictus
Furor
Pompes funèbres
Tapeten eines Lebens
Glühbirnengleichnis
Verblendklinker
Dunkelbilder
Methoden der Jagd
Auerhähne
Patientia oder Das Ostschloß
Anstaltskost
Tarnungsfehler
Spiegelsaal
Die Ursachen - Fallgeschichten 1
Flüssigstrümpfe
Demiurgenwahn
Der Tod im Schrank
Kreide fressen
Gefahren des Realismus
Schlafversager
Erlkönigjäger
Mischwesen
Memoria
Gewittertiere
Glanzapparate
Rückenfiguren
Gedächtnispaläste
Sonnenstein
Weiße Maulbeeren
Wasserspeier
Splendor
Die Folgen - Fallgeschichten 2
Ruhekissen
Doppelgängergeschenke
Die Schönheit des Staubs
Blumenmumien
Die Wolkenformel
Die Arbeit an Gott
Irrgärten
Leuchtmäuse
Doppelsonnen
Die rotierenden Orte
Schwarze Maulbeeren
Epilog: Aurora borealis
Info autore
Marion Poschmann, geboren 1969 in Essen, Studium der Germanistik, Philosophie und Slawistik in Bonn und Berlin. 2005 erhielt sie den Literaturpreis Ruhrgebiet für ihr Gesamtwerk. Marion Poschmann lebt in Berlin. 2011 wurde sie mit dem "Peter-Huchel-Preis" ausgezeichnet, 2013 mit dem "Wilhelm Raabe Preis" und 2017 mit dem "Düsseldorfer Literaturpreis".
Riassunto
Der rundliche Rheinländer Altfried Janich findet nach der Wiedervereinigung eine Stelle im »Ostschloss«, einem alten Barockbau, der neuerdings eine psychiatrische Anstalt beherbergt. Hier hält er es für seine Aufgabe, seinen Patienten gegenüber die Sonnenposition einzunehmen, ihnen eine Orientierung zu geben. Als sein Freund Odilo durch einen rätselhaften Autounfall zu Tode kommt, gerät er selbst auf die Nachtseite der Dinge. Patienten rücken ihm zu nahe, Erinnerungen bedrängen ihn, seine Familiengeschichte holt ihn ein. Alle Geschichten seines Lebens scheinen hier zu enden, und bald stellt sich die Gewissheit ein, dass er aus dem Schloss nicht mehr wegkommen wird.
Ein Roman über die Macht der Zeit, über Erinnerung und zeitlose Verbundenheit. Ein Roman über fragile Identitäten, über den schönen Schein und die Suche nach dem inneren Licht – funkelnd, glasklar und von subtiler Spannung.
Testo aggiuntivo
»Die Sonnenposition erweist sich als einer der sprachmächtigsten und kunstvollsten Romane dieses Herbstes.«
Relazione
»Ein philosophisch hochintelligenter und erzählerisch virtuoser Roman ... Über die Dämonen der Aufklärung und die Schattenzonen der menschlichen Psyche ist schon Iange kein so kluges und aufwühlendes Buch mehr geschrieben worden.« Michael Braun Neue Zürcher Zeitung 20131005