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Der Sammelband fragt nach den Wechselbeziehungen zwischen den mittelalterlichen Räumen "Kloster" und "Hof" und fokussiert dabei auf die unterschiedlichen Repräsentationsformen von Gefühlen. Mit seiner interdisziplinären Perspektive vereint er methodische Impulse zur Erforschung kultureller Vorstellungs- und Darstellungsmuster in verschiedenen Kommunikationszusammenhängen und liefert Beiträge zu einer theoretischen Konzeptionalisierung der Kategorien "Raum" und "Emotionen".
Info autore
Christina Lutter, Professorin für Österreichische Geschichte an der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.
Riassunto
Die mittelalterlichen Räume „Kloster“ und „Hof“ wurden in modern-disziplinärer Perspektive oft getrennt voneinander untersucht. Die hier versammelten interdisziplinären Beiträge fragen dagegen nach den Beziehungen zwischen diesen Lebensräumen und fokussieren dabei thematisch auf Repräsentationsformen von Gefühlen, die in Texten, Bildern und „Dingen“ greifbar werden. Antike und frühmittelalterliche Gefühlskonzepte werden auf ihre Aneignung in der monastischen und höfischen Praxis befragt. In Analysen verschiedener Kommunikationsformen, ihren Medien und Inhalten und emotionalen „Kodierungen“ vereint der Band methodische Impulse zur Erforschung ähnlicher Vorstellungs- und Darstellungsmuster in zeitlich und räumlich unterschiedlichen Kommunikationszusammenhängen und liefert Beiträge zur aktuellen kulturgeschichtlichen Diskussion der Kategorien „Raum“ und „Emotionen“.