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Das Internet realisiert auf exemplarische Weise die telematische Basistechnologie der Informationsgesellschaft, die aus der Verschmelzung der digitalen Medien mit der Telekommunikationsinfrastruktur hervorgegangen ist. Es symbolisiert aber zugleich auch auf geradezu paradigmatische Weise die Ideen und Ideale, aus denen sich unser gegenwärtiges Bild der zukünftigen Gesellschaft zusammensetzt. Dezentralisierung, Interaktivität, Multimedialität, Transnationalität und -kulturalität sind einige der Stichworte, an welche die optimistischen Beschreibungen der neuen Ära anknüpfen; Isolierung und Entfremdung, haltlose Kommerzialisierung privater und öffentlicher Räume und das Aufkommen neuer Formen eines digitalen Kolonialismus und sozialer Klassenunterschiede befürchten Pessimisten. Mehr als eine Technologie ist das Internet zu einem Mythos geworden, an den sich Hoffnung und Ängste knüpfen. Diesen Mythos gilt es kritisch zu untersuchen.
Der Band versammelt dazu Beiträge von Autoren, die sich aus verschiedenen Perspektiven philosophischer, ökonomischer, politischer und kultureller Fragen dem Phänomen der neuen Netzwelt nähern. Gedacht als kritische Ein- und Weiterführung, richten sich die Beiträge an all jene, welche die Gegenwart besser verstehen wollen.
Info autore
Stefan Münker - Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Berlin. Tätig als Kulturredakteur für das Fernsehen. Veröffentlichungen zur Gegenwartsphilosophie und zu neuen Medien.
Alexander Roesler - Studium der Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft und Semiotik in Heidelberg und Berlin. Tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der TU Dresden. Veröffentlichungen zur Semiotik, Erkenntnistheorie und zu philosophischen Fragen der Medien.
Riassunto
Das Internet realisiert auf exemplarische Weise die telematische Basistechnologie der Informationsgesellschaft, die aus der Verschmelzung der digitalen Medien mit der Telekommunikationsinfrastruktur hervorgegangen ist. Es symbolisiert aber zugleich auch auf geradezu paradigmatische Weise die Ideen und Ideale, aus denen sich unser gegenwärtiges Bild der zukünftigen Gesellschaft zusammensetzt. Dezentralisierung, Interaktivität, Multimedialität, Transnationalität und -kulturalität sind einige der Stichworte, an welche die optimistischen Beschreibungen der neuen Ära anknüpfen; Isolierung und Entfremdung, haltlose Kommerzialisierung privater und öffentlicher Räume und das Aufkommen neuer Formen eines digitalen Kolonialismus und sozialer Klassenunterschiede befürchten Pessimisten. Mehr als eine Technologie ist das Internet zu einem Mythos geworden, an den sich Hoffnung und Ängste knüpfen. Diesen Mythos gilt es kritisch zu untersuchen.
Der Band versammelt dazu Beiträge von Autoren, die sich aus verschiedenen Perspektiven philosophischer, ökonomischer, politischer und kultureller Fragen dem Phänomen der neuen Netzwelt nähern. Gedacht als kritische Ein- und Weiterführung, richten sich die Beiträge an all jene, welche die Gegenwart besser verstehen wollen.