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Das denkelnde Schilfrohr
Ausgewählte Chroniken

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

"Bevor ich meinem Verleger die Texte übergab, die in diesem Band versammelt sind, legte ich Wert darauf, sie nochmals durchzulesen, denn ich hatte Bedenken. Wie zu erwarten war, habe ich darin viele Ideen gefunden, die seit langem, ach! völlig ausgeblichen sind. Doch da und dort habe ich mit freudiger Erregung den Puls des Denkelns wahrgenommen. Es ist nicht zu leugnen: Ich bin ein denkelndes Schilfrohr."
"Früher hatte ich erbärmlich wenige Ideen. Diese intellektuelle Armut wunderte mich, denn wenn ich mich im Spiegel betrachtete, sah ich immer eine hohe kahle Stirn, die nur eine Denkerstirn sein konnte. So fasste ich wieder Vertrauen und ging mich in meinen tiefsten Sessel setzen; ich schloss die Augen und sagte mir: Denken wir! Ich wartete, und es kam nichts."
"Mag sein, dass eines Tages ein sehr mächtiger Staat es schafft, die ganze Kohle, den ganzen Zucker, das ganze Aluminium und den ganzen Rest an sich zu reissen. Er wird dann viele Feinde haben, die sich gegen ihn verbünden, um ihm all die guten Dinge wieder wegzunehmen, derer man sie beraubt hat. Und es gibt natürlich überhaupt keinen Grund, dass das einmal enden wird. Es wird vielleicht erst mit dem Menschengeschlecht ein Ende haben. Danach werden die Tiere wieder damit anfangen können, sich auf der Erdkugel in Frieden gegenseitig aufzufressen."

Info autore

Henri Roorda van Eysinga (1870 - 1925) ist wohl einer der subtilsten Humoristen und Denker der Westschweiz. Er lebte als Pädagoge, Mathematiklehrer und Kolumnist mit libertär anarchistischem Gedankengut in Lausanne. Neben Essays, Kolumnen und Theaterstücken veröffentlichte er einen Almanach unter dem Namen "Balthasar".

Riassunto

'Bevor ich meinem Verleger die Texte übergab, die in diesem Band versammelt sind, legte ich Wert darauf, sie nochmals durchzulesen, denn ich hatte Bedenken. Wie zu erwarten war, habe ich darin viele Ideen gefunden, die seit langem, ach! völlig ausgeblichen sind. Doch da und dort habe ich mit freudiger Erregung den Puls des Denkelns wahrgenommen. Es ist nicht zu leugnen: Ich bin ein denkelndes Schilfrohr.'

'Früher hatte ich erbärmlich wenige Ideen. Diese intellektuelle Armut wunderte mich, denn wenn ich mich im Spiegel betrachtete, sah ich immer eine hohe kahle Stirn, die nur eine Denkerstirn sein konnte. So fasste ich wieder Vertrauen und ging mich in meinen tiefsten Sessel setzen; ich schloss die Augen und sagte mir: ›Denken wir!‹ Ich wartete, und es kam nichts.'

'Mag sein, dass eines Tages ein sehr mächtiger Staat es schafft, die ganze Kohle, den ganzen Zucker, das ganze Aluminium und den ganzen Rest an sich zu reissen. Er wird dann viele Feinde haben, die sich gegen ihn verbünden, um ihm all die guten Dinge wieder wegzunehmen, derer man sie beraubt hat. Und es gibt natürlich überhaupt keinen Grund, dass das einmal enden wird. Es wird vielleicht erst mit dem Menschengeschlecht ein Ende haben. Danach werden die Tiere wieder damit anfangen können, sich auf der Erdkugel in Frieden gegenseitig aufzufressen.'

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Ursi Anna Aeschbacher (Illustrazione), Yla M. von Dach (Traduzione), Yla M. von Dach (Traduzione)
Autori Henri Roorda
Editore Verlag die Brotsuppe
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 07.11.2013
Categoria Narrativa > Romanzi > Saggi, articoli culturali, critica letteraria, int
 
EAN 9783905689419
ISBN 978-3-905689-41-9
Numero di pagine 232
Illustrazioni m. 2 Abb.
Dimensioni (della confezione) 11.9 x 18.3 x 2.3 cm
Peso (della confezione) 335 g
Titolo originale Le Roseau pensotant. Humour de tous les jours
 
Categorie Schweizer SchriftstellerInnen; Werke (div.), Schweiz, Swissness, entdecken, Kolumnen, Erziehungswesen, Weltbürger
 

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