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Sie bieten Schutz, sie führen zu Kriegen, sie beschränken Freiheit oder machen Freiheit erst möglich, sie waren immer da, und es wird sie weiterhin geben: Grenzen. Kaum etwas anderes ist gesellschaftlich so ambivalent aufgeladen, so zeitlos und zugleich äußerst relevant. Als mit der Berliner Mauer die wahrscheinlich bedeutendste Grenze in der Geschichte Deutschlands verschwand, gründete sich die Agentur Ostkreuz. Zwei Jahrzehnte später haben sich die Fotografen der Agentur auf die Suche nach heutigen Grenzen gemacht. Ihre Bilder erzählen vom Finden einer staatlichen Identität im Südsudan, porträtieren indigene Völkergruppen, die in Kanada um ihr Land kämpfen und palästinensische Homosexuelle, die im Feindesland Israel Exil suchen. Im Fokus stehen immer die Menschen: Wie prägen Grenzen ihren Alltag und wie gestalten sie ihr Leben entlang der Grenzen, die sie umgeben?
Ausstellungen: Haus der Kulturen der Welt, Berlin 9.11. 31.12.2012 | Deutsches Hygiene-Museum Dresden 17.5. 11.8.2013 | Goethe Institut 2014
Die vorgestellten Künstler:
Jörg Brüggemann, Espen Eichhöfer, Sibylle Fendt, Annette Hauschild, Harald Hauswald, Pepa Hristova, Tobias Kruse, Ute & Werner Mahler, Dawin Meckel, Thomas Meyer, Julian Röder, Frank Schinski, Jordis Antonia Schlösser, Anne Schönharting, Linn Schröder, Heinrich Völkel, Maurice Weiss
Info autore
Andrea Böhm, geboren 1961, lebte über zehn Jahre als freie Journalistin in den USA und schrieb u. a. für die tageszeitung, Die Zeit und GEO. 2004 erhielt sie den Theodor-Wolff-Preis, seit 2006 ist sie Redakteurin der Zeit. Regelmäßig bereiste sie in den letzten Jahren den afrikanischen Kontinent und ist eine ausgewiesene Kennerin des Kongo. Auf ZEITOnline berichtet Andrea Böhm in einem Blog von ihren Reisen.
Riassunto
They offer protection, lead to war, limit freedom, or make it possible; they have always been there and they will continue to exist: borders. Hardly anything else is as socially ambivalent, as timeless, and simultaneously as extremely relevant. The Ostkreuz agency was founded when what was probably the most important border in the history of Germany—the Berlin Wall—disappeared. Two decades later, the agency’s photographers set out on a search for today’s frontiers. Their pictures tell of discovering a state identity in South Sudan; they portray groups of indigenous peoples battling for their land in Canada and gay people in Palestine seeking exile in the enemy country of Israel. The focus is always on people: how do boundaries influence their everyday lives, and how do they shape their lives along those that surround them?
Exhibition schedule: The House of World Cultures, Berlin, November 9–December 31, 2012 | Deutsches Hygiene-Museum Dresden, May 17–August 11,2013 | Goethe Institute, 2014
Relazione
»'On Borders' is made by exceptional journalists using their cameras to inspire us to observe and reflect. We need more books like this.« The Global Journal