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Soziologie der Stunde Null
Zur Gesellschaftskonzeption des amerikanischen Besatzungsregimes in Deutschland 1944-1945/1946

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Die Demokratie Nachkriegsdeutschlands ist gemeinhin untersucht worden, als hätte sie sich wie ein Phönix als Zivilgesellschaft aus der Asche des Zusammenbruchs des Nationalsozialismus erhoben. Aber die Geschichte war ganz anders. Man muß die Demokratisierung Deutschlands durch die amerikanische Besatzungsherrschaft anhand der originalen Dokumente nachzeichnen, um zu zeigen, welch spannende Dinge sich tatsächlich in der Stunde Null, dem (nicht nur) metaphorischen Wendepunkt der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, ereignet haben. Uta Gerhardt befaßt sich anhand der konkreten Vorgaben, die damals die Politik bestimmten, mit den Programmperspektiven der amerikanischen Besatzungsherrschaft. Trotz seines zeitgeschichtlichen Stoffs handelt es sich aber um ein am Denken Max Webers geschultes soziologisches Buch, in dessen Zentrum die Frage steht, wie es mittels einer Herrschaft des Übergangs binnen kurzer Zeit gelingen kann, eine von Diktatur geprägte Gesellschaft in eine demokratische zu transformieren - eine Frage, die heute mehr denn je aktuell ist.

Info autore

Uta Gerhardt, geboren 1938 in Thüringen, Soziologin, lehrte unter anderem an den Universitäten Berlin, Konstanz, London und Heidelberg (bis 2003) sowie an der New York University und der Harvard University.

Riassunto


Die Demokratie Nachkriegsdeutschlands ist gemeinhin untersucht worden, als hätte sie sich wie ein Phönix als Zivilgesellschaft aus der Asche des Zusammenbruchs des Nationalsozialismus erhoben. Aber die Geschichte war ganz anders. Man muß die Demokratisierung Deutschlands durch die amerikanische Besatzungsherrschaft anhand der originalen Dokumente nachzeichnen, um zu zeigen, welch spannende Dinge sich tatsächlich in der
Stunde Null
, dem (nicht nur) metaphorischen Wendepunkt der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, ereignet haben. Uta Gerhardt befaßt sich anhand der konkreten Vorgaben, die damals die Politik bestimmten, mit den Programmperspektiven der amerikanischen Besatzungsherrschaft. Trotz seines zeitgeschichtlichen Stoffs handelt es sich aber um ein am Denken Max Webers geschultes soziologisches Buch, in dessen Zentrum die Frage steht, wie es mittels einer Herrschaft des Übergangs binnen kurzer Zeit gelingen kann, eine von Diktatur geprägte Gesellschaft in eine demokratische zu transformieren – eine Frage, die heute mehr denn je aktuell ist.

Dettagli sul prodotto

Autori Uta Gerhardt
Editore Suhrkamp
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 29.06.2005
Categoria Scienze sociali, diritto, economia > Sociologia
 
EAN 9783518293683
ISBN 978-3-518-29368-3
Numero di pagine 455
Dimensioni (della confezione) 10.8 x 2.4 x 17.7 cm
Peso (della confezione) 360 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1768
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.1768
suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1768
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > 1768
Categorie Deutschland; Geschichte, Globalisierung, Nachkriegszeit, Soziologie, Herrschaft, Demokratie, USA; Geschichte, 1945 (Kriegsende), Verstehen, Politik und Staat, Politische Strukturen und Prozesse, Demokratisierung, Systemtransformation, auseinandersetzen
 

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