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Im Verein mit Archäologen und Sprachforschern ist dem Religionswissenschaftler Gustav Pfirrman eine historisch bedeutsame Entdeckung gelungen: Der Kaiser in Rom hatte von seinem Statthalter Pontius Pilatus erfahren, die Leiche eines hingerichteten galiläischen Wanderpredigers sei aus seinem Grab entwendet und der Hingerichtete später wieder unter den Lebenden gesehen worden. Der Cäsar befürchtete, daß die damals in Palästina schwelende Glut des Aufruhrs gegen die Römer durch einen solchen Vorgang zur hellen Flamme werden könnte. Er verfügt deshalb, in Palästina solle Grabesraub hinfort mit dem Tode bestraft werden. Ein Steinmetzt des ersten Jahrhunderts hat diesen Willen des Kaisers auf einer großen Marmortafel in Jerusalem verewigt. Diese sogenannte Nazareth-Tafel liegt heute, von der Weltöffentlichkeit bislang völlig unbeachtet, in einer düsteren Dachkammer der Pariser Nationalbibliothek. Dort hat sie der Autor nach jahrzehntelanger Suche wiedergefunden. Noch glaubte der Kaiser, mit seinem Erlaß die Gefahr einer Eskalation gebannt zu haben. Wie sehr hatte er sich geirrt! Niemand konnte damals ahnen, daß Jesu "Auferstehung" eine Weltreligion hervorbringen würde. Ausführlich wird in dem vorliegenden Buch über die aufregende Entdeckung der noch immer rätselhaften Marmortafel berichtet. Darüber hinaus wird mit profunder Sachkenntnis erzählt, was eine am Toten Meer entdeckte Kupferrolle über Golgatha und über das Grab Jesu überliefert. Anhand einer Qumran-Schriftrolle wird deutlich: Altjüdische Propheten und Jesus waren den Lehren des iranischen Sehers Zarathustra maßgeblich verpflichtet. Aber auch viele archäologische Enthüllungen unserer Tage bringen heute den Stein ins Rollen: Das Werden der christlichen Weltreligion verlief in ihren Anfängen ganz anders, als "offiziell" bekannt und bewußt ist.