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Alfred Döblins berühmtester Roman, die Geschichte vom Franz Biberkopf. Der möchte groß sein und scheitert an den kleinen Verhältnissen, möchte ein anständiges Leben führen und landet im Gefängnis, ist ein Kerl, der zum Tier werden kann, und doch ungemein verletzlich, möchte lieben und wird als Mörder der Geliebten bezichtigt. Die Chronik eines Untergangs: nach vier Jahren Gefängnis steht Biberkopf endlich im Herzen der Stadt. Er will sich ehrlich sein Geld verdienen und gerät an den Falschen, durch die Schuld des Ganoven Reinhold verliert er einen Arm, wird Lude, findet endlich einen Menschen, den er lieben kann - Mieze. Alles scheint gut zu werden - doch dann bringt Reinhold Mieze um und beschuldigt Biberkopf ...
Ben Becker spielte den Franz Biberkopf - hochgelobt und bejubelt - am Maxim Gorki Theater Berlin und schlüpft für diese Lesefassung noch einmal in die Rolle.
Info autore
Alfred Döblin, geboren am 10. August 1878 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, war Nervenarzt in Berlin; dort begründete er auch die expressionistische Zeitschrift "Der Sturm" mit. 1933 emigrierte Döblin nach Paris, 1940 floh er nach Amerika und konvertierte zum Katholizismus. Nach dem Krieg kehrte er als französischer Offizier nach Deutschland zurück. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Das goldene Tor" (1946-1951) und Mitbegründer der Mainzer Akademie (1949). 1953 übersiedelte er wieder nach Paris. Er starb am 26. Juni 1957 in Emmendingen bei Freiburg.
Ben Becker, geb. 1964, wuchs in einer Schauspielerfamilie auf. Sein Filmdebut gab er bereits 1983 noch als Bühnenarbeiter an der Seite seines Stiefvaters Otto Sander in der Hochhuth-Verfilmung 'Eine Liebe in Deutschland', zahlreiche Rollen in Film-, Fernseh- und Bühnenprojekten folgten, unter anderem in 'Comedian Harmonists', 'Schlafes Bruder', 'Sass' und zuletzt 'Habermann'. Für sein schauspielerisches Schaffen wurde Ben Becker unter anderem mit dem Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet.