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Der Kulturbegriff, als Streit-, Streß- oder Wie-auchimmer-Kultur in aller Munde, ist das Objekt, das der Niklas-Luhmann-Schüler und Star der Systemtheorie, Dirk Baecker, in immer neuen Ansätzen umkreist. Es geht, so Baecker, darum, 'den Blick für eine Gegenwart zu schärfen, die wir aus den Augen verloren haben, weil wir in der Vergangenheit jene Absicherung und in der Zukunft jene Möglichkeiten suchen, die uns die Gegenwart vorenthält'.'Wer immer schon zu wissen glaubt, was und wozu Kultur ist, bekommt hier Gelegenheit, sich gründlich verunsichern zu lassen. Soziologische Irritationsware mit Qualitätsgarantie.' (Harry Nutt, Frankfurter Rundschau)'Wer sich auf den Kulturbegriff einlässt, muss irgendwann bemerken, dass dieser Terminus 'einer der schlimmsten Begriffe [ist], die je gebildet worden sind' (Niklas Luhmann). Warum schlimm? Dirk Baecker schildert das sehr eindringlich [...]: Was immer man tut - seit es den Kulturbegriff gibt, hat man dabei die Formel 'Wie interessant' im Nacken.''Baecker schärft den Blick für den großen blinden Fleck der Kultur, anderen Verluste vorrechnen zu wollen, die sie selber laufend produziert.' (Arnulf Marzluf, Weserkurier)
About the author
Dirk Baecker, geb. 1955 in Karlsruhe, habilitierte nach seinem Studium der Soziologie in Köln und Paris promovierte 1986-92 im Fach Soziologie an der Universität Bielefeld. Er erhielt das Heisenberg Stipendium von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nach Forschungsaufenthalten an der Stanford University in Palo Alto (Kalifornien), der Johns Hopkins University in Baltimore und der 'London School of Economics and Political Sciences' wurde Baecker 1996 an die Universität Witten/Herdecke berufen, wo er den Lehrstuhl für Soziologie inne hatte. Seit 2007 ist Dirk Baecker Professor für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin University in Friedrichshafen.
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"Wer immer schon zu wissen glaubt, was und wozu Kultur ist, bekommt hier Gelegenheit, sich gründlich verunsichern zu lassen. Soziologische Irritationsware mit Qualitätsgarantie." (Harry Nutt, Frankfurter Rundschau)
"Wer sich auf den Kulturbegriff einlässt, muss irgendwann bemerken, dass dieser Terminus einer der schlimmsten Begriffe [ist], die je gebildet worden sind (Niklas Luhmann). Warum schlimm? Dirk Baecker schildert das sehr eindringlich [ ]: Was immer man tut seit es den Kulturbegriff gibt, hat man dabei die Formel Wie interessant im Nacken."... "Baecker schärft den Blick für den großen blinden Fleck der Kultur, anderen Verluste vorrechnen zu wollen, die sie selber laufend produziert." (Arnulf Marzluf, Weserkurier)