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In "Sujets und Souvenirs" werden nahezu hundert Landsitze, bekannte und vergessene ehemalige Rittersitze, Burgen, Schlösser und Herrenhäuser im 25-km-Umkreis der Stadt Melle unter themenspezifischen Gesichtspunkten dargestellt. Zu diesen gehören Spuren allgemein bekannter Baumeister, Spuren des Mittelalters, Bauten aus Fachwerk oder Massiv und Fachwerk, herrschaftlicher Wohnanspruch mit Nähe zu bäuerlicher Wohnform. Weitere Themenschwerpunkte bilden Begegnungen mit dem Baustil der Renaissance und Stilelementen des Barock, Gräben-Mauern-Tore, Wappen und andere Statuszeichen. Alleen und Parks sowie Erbbegräbnisse und Einzelgräber stehen im Mittelpunkt weiterer Kapitel. Schließlich werden Landsitze aufgespürt, die in der Literatur Erwähnung finden oder einmal einen Schriftsteller beherbergten und sich somit als Orte der Literatur erweisen, ehe noch letzte Zeichen ehemaliger Burgen und Landsitze ,entdeckt' werden.Mit "Sujets und Souvenirs" wollen die Autoren keine heimatselige oder in Fremdenverkehrsprospekten übliche Art von Heimatkunde bieten, sondern eine kritische Regionalkunde für den Nahbereich ihres Heimat- bzw. Wohnorts vorstellen. Wenn sie hierfür einen 25-km-Umkreis um den Stadtkern Melles gewählt haben, wobei das Gebiet der Stadt Osnabrück - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht miteinbezogen worden ist, so darf das nicht dahingehend verstanden werden, daß Melle damit eine herausragende Rolle ,zugeschrieben' werden soll, wie sie z.B. Münster für das Münsterland haben mag.
Additional text
Einen einheitlichen Namen, einen einheitlichen landschaftlichen Charakter
oder eine einheitliche Geschichte hat das Gebiet nicht, das sich erschließen
lässt bei der Bereitschaft zu Wanderungen, Fahrradtouren oder Ausflugsfahrten
im Umkreis von etwa 25 Kilometer Luftlinienentfernung zum Kern der Stadt
Melle. Auf den ersten Blick handelt es sich für Einheimische - Meller und
Nachbarn Melles - um einen Nahbereich, von dem man alles, was bemerkenswert
ist, vielleicht schon zu kennen glaubt, während der Auswärtige zunächst
vielleicht zweifeln mag, ob es sich für ihn überhaupt lohnen könne, diesen
Bereich näher zu erkunden. Einheimische und Auswärtige sind hiermit eingeladen,
solche oder ähnliche Vorbehalte und Zweifel zunächst einmal beiseite zu
schieben und dann vor dem Hintergrund unserer in diesem Buch vorgestellten
Ausarbeitung zu einer Bewertung zu kommen.