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Jeremy Rifkin schreibt die Geschichte der Zivilisation neu und entwirft die Vision einer zukünftigen Ära. Der Schlüssel für unser Zusammenleben in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist Empathie: die Gabe, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und bei allem, was wir tun, die Konsequenzen für andere zu bedenken. Wir sind nicht von Natur aus egoistische, aggressive Einzelkämpfer. Vielmehr sind Kooperation, Solidarität und Mitgefühl die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Auch das menschliche Gehirn ist auf Vernetzung und Solidarität ausgelegt, wie die Neurowissenschaften bestätigen. Nach der Agrar- und der Industriegesellschaft prophezeit Rifkin eine neue Ära: den dezentralisierten Kapitalismus. Herausforderungen wie die globale Wirtschaftskrise und der Klimawandel zeigen: Entscheidend ist, auf Interessen und Positionen anderer einzugehen. Nur die Fähigkeit zur Empathie erlaubt es, der verstärkten Komplexität unseres Lebens Rechnung zu tragen.
About the author
Jeremy Rifkin, geboren 1945, ist Gründer und Vorsitzender der "Foundation on Economic Trends" in Washington. Mit seinen zeitkritischen Büchern bringt er die großen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Trends auf den Punkt. Sein Bestseller "Das Ende der Arbeit" wurde in sechzehn Sprachen übersetzt und löste internationale Debatten aus. Nicht minder bekannt ist Rifkin für seine kritischen Thesen zur Biotechnologie. In den USA gilt er als einer der bekanntesten und gefürchtetsten politischen Journalisten. Jeremy Rifkin ist als Regierungsberater tätig und unterrichtet an der renommierten Wharton School.
Report
Sind wir nicht alle ein bisschen Gutmensch?
"Plausible Thesen, gute Argumente, wesentliche Einsichten." (Falter, 03.02.2010)
"Wir müssen uns neu überlegen, was uns wirklich glücklich macht"
"Sich auf neuere neurowissenschaftliche Erkenntnisse stützend, entwickelt Rifkin eine Art Universaltheorie die alles, was man über die menschliche Natur zu wissen glaubt, über den Haufen wirft." (Tages-Anzeiger, 05.02.2010)
Gemeinsam in die Zukunft
"Jeremy Rifkin ist ein wandelnder Thinktank. Er ist ein Gedankenblitz in Menschengestalt ... Sein Buch ist wie eine Beschwörungsformel." (3sat Kulturzeit, 26.02.2010)
"Ich habe mich mit vielen angelegt"
"Jeremy Rifkin ist einer der großen Intellektuellen der USA." (Der Tagesspiegel, 28.02.2010)
Das Zeitalter der Empathie
"Ein Plädoyer für mehr Mitgefühl." (Emotion, 01.03.2010)
Die empathische Zivilisation
"Rifkin ist es gelungen, das Thema Menschenbild und Empathie von Grund auf aufzuarbeiten: Die Menschheitsgeschichte wird neu erzählt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.03.2010)
Abschied vom "Homo oeconomicus"
"Rifkins Perspektive ermöglicht neue Einsichten ... Anregend sind seine Ideen auf jeden Fall, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch politisch." (Neues Deutschland, 24.03.2010)