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Hannibal "zeigte Kühnheit in höchstem Grade und Besonnenheit. Hitze und Kälte ertrug er gleich gut, die Menge seiner Speisen und Getränke wurde vom natürlichen Bedürfnis, nicht von der Genußsucht bestimmt. Seine Kleidung hob sich von der seinesgleichen keineswegs ab. Er war der beste Soldat zu Pferd und auch zu Fuß. Diesen so großen Tugenden hielten übergroße Laster die Waage: eine unmenschliche Grausamkeit, eine mehr als punische Unredlichkeit; ihn band keine Götterfurcht, kein Eid, keine fromme Gewissenhaftigkeit" (Livius XXI 4). Was wir von Hannibal wirklich wissen und welche Bedeutung er für Rom und Karthago hatte, wird in dieser Biographie informativ und spannend dargestellt
About the author
Pedro Barcelo, geboren 1950 in Vinaros/Spanien, ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Potsdam. Studium derf Geschichte und Germanistik in Freiburg; 1980 Promotion; 1986 Habilitation in Eichstätt. 1992 Ruf an die Universität Erfurt, seit 1993 lehrt er an der Universität Potsdam. Forschungsschwerpunkte: Karthago, spätantike Kultur- und Religionsgeschichte.
Summary
Hannibal "zeigte Kühnheit in höchstem Grade und Besonnenheit. Hitze und Kälte ertrug er gleich gut, die Menge seiner Speisen und Getränke wurde vom natürlichen Bedürfnis, nicht von der Genußsucht bestimmt. Seine Kleidung hob sich von der seinesgleichen keineswegs ab. Er war der beste Soldat zu Pferd und auch zu Fuß. Diesen so großen Tugenden hielten übergroße Laster die Waage: eine unmenschliche Grausamkeit, eine mehr als punische Unredlichkeit; ihn band keine Götterfurcht, kein Eid, keine fromme Gewissenhaftigkeit" (Livius XXI 4). Was wir von Hannibal wirklich wissen und welche Bedeutung er für Rom und Karthago hatte, wird in dieser Biographie informativ und spannend dargestellt