Description
Product details
| Authors | Ruth Ware |
| Assisted by | Susanne Goga-Klinkenberg (Translation) |
| Publisher | DTV |
| Content | Book |
| Product form | Paperback / Softback |
| Publication date | 29.12.2025 |
| Subject |
Fiction |
| EAN | 9783423264440 |
| ISBN | 978-3-423-26444-0 |
| Pages | 416 |
| Dimensions (packing) | 13.5 x 3.5 x 21 cm |
| Weight (packing) | 503 g |
| Subjects |
Mord |
Customer reviews
-
Was Macht aus einem macht
Übersetzt aus dem Englischen von Susanne Goga-Klinkenberg.
Viele Jahre nach traumatischen Ereignissen auf einem Luxusschiff, einer Hochzeit und der Geburt zweier Kindern möchte Lo Blacklock wieder in ihren Beruf als Reisejournalistin zurückzukehren. Eine Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz scheint ihre Chance zu sein. In traumhafter Kulisse am Genfer See hofft sie ein Interview mit dem exzentrischen Hotelbesitzer Marcus Leidmann führen zu können. Als sie auf sein Hotelzimmer eingeladen wird, trifft sie aber auf eine Frau die behauptet Marcus' Geliebte zu sein und sich in Lebensgefahr zu befinden. Es beginnt ein tödliches Katz und Maus-Spiel ...
Der Schreibstil von Ruth Ware ist wie erwartet wieder sehr flüssig und lässt sich gut weglesen. Die Idee zu einer Fortsetzung von "The Woman in Cabin 10" hat mir gefallen und die Ausgangssituation, sowie die Beschreibung der luxuriösen Hotelkulisse mit ihrer besonderen Atmosphäre war ganz nach meinem Geschmack. Leider waren im weiteren Verlauf die meisten Wendungen der Geschichte für mich nicht wirklich überraschend und vieles vorhersehbar. Dadurch hat mir insgesamt dann auch die Spannung gefehlt. Lo war als Protagonistin sehr naiv und hat keine richtige Entwicklung durchgemacht. Auch hatte ich den Eindruck, dass sie sich oft in ihren Gedanken verliert. Für mich blieben am Schluss außerdem ein paar ungeklärte Fragen zurück, was ich bei Thrillern nicht so gerne habe.
Die Geschichte ist für Leser, die den ersten Teil bereits kennen und die Figuren nochmals wiedersehen möchten, der aber nicht viel Neues bietet. -
Solide Fortsetzung
„The Woman In Cabin 10“ liegt nun schon einige Jahre zurück und gerade läuft auf Netflix die Verfilmung. Dadurch war bei mir das Buch auch wieder präsent und ich war sehr gespannt auf die Fortsetzung „The Woman In Suite 11“ um zu erfahren, was aus Lo Blacklock und ihrer Lebensretterin von damals geworden ist. Lo hat ihre traumatischen Erlebnisse auf dem Kreuzfahrtschiff Aurora inzwischen in einem Buch verarbeitet und lebt mit Mann und Kindern in New York. Nach einer längeren Kinderpause möchte sie nun zurück in ihren Beruf als Reisejournalistin und nimmt deswegen die Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz an. Sie hofft auf ein Interview mit dem extrem zurückgezogen lebenden Besitzer und Geschäftsmann Marcus Leidmann. Doch statt ihn trifft sie in seiner Suite auf eine Frau, die sie kennt und die behauptet in tödlicher Gefahr zu sein. Die Entscheidung, die Lo trifft, gibt ihrer Reise einen gänzlich anderen Verlauf und verstrickt sie in eine riskantes Katz-und Maus-Spiel.
Für die Handlung greift Ruth Ware auf ein bekanntes Muster zurück. Diesmal ist der Handlungsort anstelle eines Kreuzfahrtschiffs ein Luxushotel und die Protagonistin Lo gerät erneut in eine prekäre Lage. Der Erzählstil ist gewohnt flüssig und sorgt für eine stete unterschwellige Spannung. Bis zum ersten Mord vergehen allerdings fast 200 Seiten, während Lo ihr Trauma von der Aurora erneut in abgewandelter Form im Hotel durchlebt. Da sie jetzt aber ein glückliches Familienleben hat ist sie psychisch deutlich gefestigter. Trotzdem hätte ich sie manches Mal gerne geschüttelt wegen ihrer naiven Art und den Entscheidungen, die sie aus einem Pflichtgefühl gegenüber ihrer Lebensretterin trifft, die aber trotz allem nachvollziehbar bleiben. Der Schlussteil wartet noch mit einigen Wendungen auf, aber ich hatte schon früh eine Ahnung wie alles zusammenhängt, die sich auch größtenteils bestätigte.
Mit ihrer Fortsetzung knüpft die Autorin thematisch und atmosphärisch an ihren erfolgreichen Vorgänger an, kann für mich aber nicht ganz an diesen heranreichen. Für einen Thriller hat es mir an Spannung und Nervenkitzel gefehlt. Es war eher ein solider und gut konstruierter Krimi mit vertrauten Motiven, der mir durch den angenehmen Lesefluss aber doch einen guten Unterhaltungswert geboten hat. Man kann das Buch sehr gut unabhängig vom Vorgänger lesen, da alles wesentliche erklärt wird. Wenn man diesen kennt wird man aber die Handlungen und Entscheidungen von Lo sehr viel besser verstehen können. -
Die Vergangenheit wiederholt sich
The Woman in Suite 11 ist ein solider Thriller, der insgesamt gut unterhält, auch wenn der Einstieg etwas Geduld verlangt. Die ersten rund 100 Seiten entwickeln sich eher gemächlich, bevor die Geschichte spürbar an Fahrt aufnimmt. Wer The Woman in Cabin 10 kennt, wird viele vertraute Elemente wiedererkennen – vielleicht sogar ein bisschen zu viele. Die Bezüge zum Vorgänger sind sehr präsent, sowohl thematisch als auch in der Erzählstruktur, was stellenweise den Eindruck erweckt, man bewege sich auf bekanntem Terrain. Für Leserinnen und Leser, die das andere Buch nicht kennen, könnten diese Anknüpfungen verwirrend oder wenig greifbar sein. Trotzdem bleibt das Buch spannend genug, um dranzubleiben, und überzeugt mit Atmosphäre und einem insgesamt runden Plot. Kein absolutes Highlight, aber ein durchaus lesenswertes, solides Buch.
-
Für mich kein Highlight
Laura (Lo) Blacklock will zurück. Einige Jahre nach der traumatischen Kreuzfahrt (Buch: The Woman in Cabin 10) und einem Hausfrauendasein erhält sie die Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz und sieht darin ihre Chance, ins Berufsleben als Reisejournalistin zurückzukehren.
Nach der Ankunft stellt sich heraus, dass noch weitere Personen eingeladen wurden, welche seinerzeit auf dem Schiff waren. Damit schafft Ruth Ware eine spannende Grundlage für das Buch, da man bereits ahnt, dass die Einladung keineswegs nur erfolgt ist, um das neue Luxushotel zu begutachten. Auch Carrie aus dem Vorgängerbuch taucht wieder auf.
Es ist keine Voraussetzung, „The Woman in Cabin 10“ gelesen zu haben, obwohl die Autorin häufig Bezug auf dieses nimmt. Wer es gelesen hat, fragt sich aber, wie Laura jetzt so grenzenlos naiv sein kann. Vielleicht hätte mir „The Woman in Suite 11“ besser gefallen, wenn ich das Vorgängerbuch nicht gekannt und niedrigere Erwartungen gehabt hätte.
Ruth Ware hat einen tollen Schreibstil und lässt sich gut lesen. Für einen richtig guten Thriller fehlte mir jedoch die durchgehende Spannung ihrer bisherigen Bücher. Auch waren Handlung und Charaktere sehr konstruiert und teilweise logisch nicht nachvollziehbar.
Für mich war es aufgrund meiner hohen Erwartungen kein Highlight und nicht das beste Buch der Autorin. Wer ihre anderen Bücher nicht kennt, dem gefällt es bestimmt. -
Sehr spannend
In dem Buch „The Woman in Suite 11“ von Ruth Ware geht es um eine Journalistin, die in einem luxuriösen Hotel übernachtet und zufällig in einen mysteriösen Todesfall hineingezogen wird.
Das Buch war sehr gut geschrieben und hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Schreibstil fand ich sehr gut, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Die Autorin hat sehr gut die Spannung gehalten und die Geschichte war nicht vorhersehbar.
Ich fand’s gut, dass man als Leser während dem lesen raten konnte, was wohl passiert und im Kopf Hypothesen aufstellen konnte.
Das Buch war sehr spannend und sehr packend. Das Buch ist ein sehr guter Thriller mit einer sehr gut umgesetzten Spannung. Es gab sehr gute Wendungen und es war nicht vorhersehbar.
Das Buch ist ein Thriller der einen in den Bann zieht
-
Naivität in Reinkultur
Nach ihrem traumatischen Erlebnis auf der AURORA hat Lo Blacklock ihr Leben mit Mann und Kindern aufgebaut. Sie möchte wieder Fuß in ihrem Job als Reisejournalistin fassen. Da erhält sie die Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels. Lo wird schon am ersten Tag unangenehm mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, doch das ist erst der Anfang.
Da ich The Woman in Cabin 10 echt klasse fand, hab ich mich sehr gefreut, dass die Autorin ihre Heldin so viele Jahre später erneut auftreten lässt. Allerdings habe ich das Gefühl, sie fand selbst nicht so richtig gut in die eigene Story hinein. Beim Lesen war es wirklich erschreckend, wie wenig ich Anschluss an die Geschichte und die Figuren fand. Noch erschreckender ist jedoch, dass ich meine mühsam aufgebaute Verbindung auch immer wieder verloren habe.
Laura Blacklock, genannt Lo, ist unfassbar naiv. Wo bei mir die Alarmglocken laut schrillen, tapert sie fröhlich weiter mitten in die laufende Kreissäge. Das hat bei mir leider dazu geführt, dass ich das Buch immer wieder ein paar Tage liegen lassen musste, um ohne eine Art Wut auf Lo weiterlesen zu können. Wie kann Lo nach ihren Erlebnissen auf dem Schiff so schrecklich einfältig sein?
Etwas unangenehm sind auch die ständigen Anspielungen auf die Ereignisse auf dem Luxuskreuzfahrtschiff. Ich habe das Buch gelesen, mochte es sehr, doch nach neun Jahren waren nur noch Fragmente der Erinnerung da. Also hätte ich theoretisch das Buch noch mal lesen müssen, um wieder alles präsent zu haben. Wie muss es dann sein, wenn man den Vorgänger gar nicht kennt?
So sehr sich die Story zieht, hat sie auch immer eine gewisse Spannung. Leider baut die irgendwann tatsächlich fast hauptsächlich darauf auf, welche Dummheit Lo nun schon wieder anstellt. Es gibt einige nette Twists und Wendungen, die aber nicht ganz so überraschend sind, als dass sie alle Schwächen ausgleichen könnten. Ständig dachte ich an das Sprichwort Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me.
Es ist so schade. Ich mag die Autorin, finde die Grundidee des Buches gar nicht so übel, aber es fehlt einfach so viel, um mich zu begeistern. Schlecht finde ich die Story nicht. Aber mehr als drei Sterne mag ich einfach nicht geben. Und das, nachdem Woman in Cabin 10 die vollen fünf Sterne von mir bekam. Das macht mich traurig. -
Eine unglaublich naive Protagonistin
„The Woman in Suite 11“ ist der 2. Band mit der britischen Reisejournalistin Laura (Lo) Blacklock. Es wird immer wieder auf die Ereignisse und Personen aus Band 1, „The Woman in Cabin 10“, angespielt, sodass es von Vorteil ist, diesen zu kennen. Andererseits ist es ganz gut, wenn man nicht - wie ich - die Bücher direkt hintereinander liest, da Ruth Ware zur Auffrischung des Gedächtnisses doch sehr viel wiederholt, was für mich dann langweilig war.
Vieles ist vorhersehbar, einiges aber auch überraschend. Es gibt einige spannende Szenen, aber auch viel Gejammer von Lauras Seite. Und die Protagonistin benimmt sich unerträglich naiv. Das ist schon unglaubwürdig nach allem, was sie bereits erlebt hat. Ich konnte viele Handlungsweisen nicht wirklich nachvollziehen. Einmal beklagt sie sich, dass ihre Lügen ihr zum Verhängnis werden, dann ist es wieder ihre permanente Ehrlichkeit. Ja, was denn nun?
Der Schreibstil ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen und kann über weite Strecken auch gut unterhalten. Von einem Highlight ist es aber weit entfernt, zu sehr wirkt es wie ein Abklatsch des ersten Teils, auch wenn es in einem ganz anderen Umfeld spielt.
Das Buch erschien im Dezember 2025 bei dtv. Es wurde von Susanne Goga-Klinkenberg ins Deutsche übersetzt. -
Ein neues Abenteuer für Lo
The women in suite 11 beinhaltet 416 Seiten. Optisch passt das Buch zu Band 1, der vor fast 10 Jahren rauskam. Aber auch diesmal hat mich der Klappentext neugierig auf die Geschichte gemacht.
Damals war unsere Protagonistin noch jung und unerfahren. Jetzt ist etwas Zeit vergangen, Lo ist älter geworden, hat jetzt eine kleine Familie, 2 kleine Söhne, einen liebvollen Ehemann und lebt in New York. Ihre Heimat London ist weit weg. Lo möchte wieder arbeiten, sich wieder in ihrem Berufsleben als Reisejournalistin beweisen. Sie bekommt unerwartet eine Einladung zu der Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz, um dort ein Interview mit dem Besitzer und Millionär Marcus Leidmann zu führen. Sie nimmt die Einladung an, verabschiedet sich von ihrer Familie und fliegt in die Schweiz. Sie wagt einen neuen Anfang, obwohl sie die traumatischen Erlebnisse auf dem Kreuzfahrtschiff vor vielen Jahren noch immer begleiten. Das Luxushotel liegt am Ufer des Genfer Sees. Lo ist gut in der Schweiz angekommen und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Ein Toter wird im Hotel gefunden. Sie bekommt eine Nachricht, dass sie sich mit dem Besitzer in der Suite 11 treffen soll. Soll Lo diesen Schritt wagen, ist es nicht gefährlich und leichtsinnig? Lo macht es, wer sich nicht traut, kommt nicht weiter. Die Neugier gewinnt. In diesem Zimmer wartet eine Frau auf Lo, die ihr ein Deal vorschlägt. Ein Katz und Maus Spiel beginnt. Wie weit wird Lo gehen, die Frau behauptet die Geliebte von Marcus zu sein und sich in einer lebensgefährlichen Lage zu befinden und nur deshalb bittet sie um diese Hilfe. Lo 's Gedanken kreisen um viele Ereignisse, sie merkt, dass im Hotel viele Leute da sind, die damals auch auf der Kreuzfahrt dabei waren. Lo merkt, dass es auch für sie gefährlich sein könnte.
Man rätselt automatisch die ganze Zeit mit. Die Gefühle spielen verrückt. Man tappt zusammen mit Lo Lange Zeit im Dunkeln. Die Spannung und Unterhaltung begleiten den Leser durchgehend beim Lesen. Die Kapitel haben angenehme Leselänge, sind weder zu lang, noch zu kurz. Es kommt keine Langeweile auf, weil man die ganze Zeit mitfiebert, man versucht, den Mörder zu entlarven, und man ist durchgehend bei Lo und ihren Entscheidungen mit dabei. Wie weit lässt sie sich auf dieses Spiel ein? Spannung pur bis zum Ende. Deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung. -
Lo ist back
Gleich vorweg für alle, die Teil 1 nicht gelesen haben: Dieses Buch kann man gut lesen, auch wenn man nur die Netflix-Verfilmung von The Woman in Cabin 10 kennt. Einige Nebenfiguren aus dem ersten Band sind einem dann zwar nicht vertraut, aber für das Verständnis der Geschichte ist das kaum relevant.
Sechs Jahre sind vergangen, seit Lo Blacklock in den Albtraum auf der Aurora geraten ist. Inzwischen hat sie zwei Kinder und ihre damaligen Erlebnisse in einem Buch verarbeitet. Wie schon damals wird sie durch eine exklusive Presseeinladung aus ihrem Alltag gerissen. Diesmal geht es in die Schweiz in ein elegantes Hotel aus dem 18. Jahrhundert. Und kaum beginnt die Reise, schleichen sich wieder die ersten Merkwürdigkeiten ein: ein unerwartetes Upgrade in die First Class, seltsame Begegnungen, ein leises Gefühl, dass etwas nicht stimmt.
Ruth Ware versteht es auch in diesem Buch, Spannung schnell aufzubauen. Die kurzen Kapitel und der einfache, sehr zugängliche Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Als Fortsetzung bleibt die Geschichte durchweg spannend und eignet sich gut als kurzweiliger Thriller für zwischendurch.
Stellenweise wirkte die Handlung auf mich recht konstruiert, was man durchaus damit erklären kann, dass diese Fortsetzung stark durch die Erwartungen der Leserschaft des ersten Bands getragen wird. Außerdem hätte ich mir deutlich mehr Zeit im Schweizer Hotel gewünscht. Gerade dieses Setting und auch die bekannten Figuren aus Teil 1 werden nur kurz angerissen, bevor sich die Geschichte in eine andere Richtung bewegt. Einige Charaktere verschwinden schnell wieder aus der Handlung oder spielen kaum noch eine Rolle.
Insgesamt ist The Woman in Suite 11 ein würdiger Nachfolger für Fans von Lo Blacklock und ein spannender, gut weglesbarer Mysterythriller, auch wenn er sein atmosphärisches Potenzial nicht vollständig ausschöpft. -
Spannend mit ein paar Abstrichen
Das Buch The Woman in Suite 11 hat mir insgesamt gut gefallen, mit ein paar Abzügen. Den vorherigen Band habe ich leider nicht gelesen aber dafür die Verfilmung gesehen. Darüber war ich dann ganz froh, weil einige Personen des ersten Bandes hier wieder auftauchen und eine tragende Rolle spielen.
Lo ist beruflich in einem Luxushotel in der Schweiz, wo merkwürdigerweise wieder ein paar alte Bekannte auftauchen. Ein Hotelgast bittet sie um Hilfe, weil sie in Gefahr sei und es beginnt ein spannendes Katz-und Mausspiel.
Die Schreibweise ist sehr gut, atmosphärisch dicht und man kann sich gut in die Szenen reinversetzen, da die Autorin sofort Bilder im Kopf entstehen lässt.
Nur inhaltlich fand ich die Geschichte etwas zu konstruiert.
Die Protagonistin war mir sympathisch obwohl ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich fand es unlogisch, dass sie sich schon wieder so in Gefahr begibt und unkluge Entscheidungen trifft.
Aber da es gut geschrieben war, sich leicht und schnell lesen läßt und doch auch genügend Spannung vorhanden war, hab ich es gern gelesen. -
Eine gelungene Fortsetzung
„The Woman in Suite 11“ ist nach „Woman in Cabin 10“ der zweite Thriller mit der Protagonistin Lo Blacklock der britischen Autorin Ruth Ware.
Inzwischen ist es mehrere Jahre her, dass ich den ersten Band mit der Journalistin Laura Blacklock – genannt Lo – gelesen habe und auch für Jo ist die Zeit nicht stehengeblieben. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, arbeitet nun freiberuflich und träumt von einer Festanstellung. Als sie vollkommen überraschend eine Einladung zu einer feierlichen Eröffnung eines exklusiven Schweizer Hotels erhält, das Marcus Leidmann gehört - einem Milliardär, der eigentlich keine Interviews gibt - sieht sie darin für sich eine Chance, um wieder Kontakte zu knüpfen und nimmt die Einladung an. Aber schon beim Flug läuft alles anders als geplant und die beunruhigenden Ereignisse beginnen sich zu häufen….
Die Ereignisse werden aus der Ich-Perspektive von Lo geschildert. Dadurch sind ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehbar. Das Setting ist - wie auch schon im vorherigen Band - ein abgeschotteter Ort, aber das Buch ist trotz dieser Parallele einzigartig und unglaublich spannend.
Es sind 67 kurze Kapitel auf 416 Seiten und die Spannung scheint sich von Kapitel zu Kapitel zu steigern. Durch die unerwarteten Wendungen war es mir fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Die beklemmende Atmosphäre wurde für mich richtig gehend greifbar und ich habe beim Lesen fast vergessen zu atmen. Das Ende habe ich als rund und stimmig empfunden.
Bisher habe ich alle Bücher der Autorin gerne gelesen und kann auch dieses wieder empfehlen. Allerdings würde ich zunächst mit „Woman in Cabin 10“ beginnen. Der Fall ist zwar auch ohne Vorkenntnisse verständlich, aber es ist schon interessant die Charakterentwicklung von Jo zu verfolgen.
Write a review
Thumbs up or thumbs down? Write your own review.