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Eine emotionale Reise
Write me for you von Tillie Cole handelt von June Scott. Sie träumt davon Autorin zu werden, bis sie erfährt das sie schwer krank ist. Sie möchte in ihrem Leben das Gefühl der großen Liebe spüren. Als sie Jesse kennenlernt, werden die Tage miteinander immer intensiver aber Junes Krankheit stellt sie vor eine schwierige Situation.
Die Bücher von Tillie Cole sind dafür bekannt, dass sie einem das Herz rausreißen und dieses Buch hat es definitiv in sich. Ich habe so viele Tränen vergossen und hatte am Ende ein Gefühl der Leere in mir. Dieses Buch ist daher definitiv nicht einfach und man sollte sich dafür psychisch stabil fühlen.
Ich fand das Buch sehr schön aber auch super traurig. Es hat mich emotional so was von mitgenommen auch wenn es traurig war und ich am Ende erst etwas darüber nachdenken musste, liebe ich dieses Buch sehr. -
Durchschnittlich
June und Jesse sind beide Teil einer medizinischen Studie und ihre Teilnahme ihr letzte Rettungsanker. Trotz der schlechten Prognosen verlieben sie sich und haben doch immer auch im Hinterkopf, dass dieses Glück wohl nicht ewig halten wird.
Für mein Empfinden ist WRITE ME FOR YOU ein typisches, aber nicht herausragendes YA Werk. Der Umgang mit der Diagnose Krebs wird hier sehr romantisiert dargestellt, eine tiefer greifende Betrachtung mit den mit der Krankheit einhergehenden physischen und psychischen Problemen wird ausgespart. Stattdessen begegnen wir hier einer sehr rasch aufkeimenden Liebe, wie auch schon Junes Eltern sie einst erfahren haben. Junes und Jesses Geschichte wird aus der Sicht beider erzählt und erhält irgendwann auch noch eine weitere Ebene in Form von Junes Aufschrieben.
Doch hat es mir in dieser Handlung trotzdem und anhaltend an Nähe und emotionaler Tiefe gefehlt. Der Ablauf ist größtenteils recht eindimensional. Nur eine Hand voll weiterer Personen erhalten Erwähnung, keine davon aber wird wirklich näher beleuchtet oder erhält die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht. Ja, im Grunde dreht sich fast alles nur um die Beziehung der beiden Protagonisten, um Jesses Wunsch wieder aktiv zu spielen und Junes zu schreiben.
Mich hat das alles nicht wirklich überzeugt, muss dem Buch aber im gleichen Zuge auch zugestehen, dass es für ein jüngeres Publikum bestimmt ist, das mit der hier gezeigten Darstellung der Umstände auch durchaus zufrieden sein könnte. Für mich selbst hätte ich mir jedoch deutlich mehr Kreativität, Tiefgang und Authentizität gewünscht.
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