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Die heilende Kraft der Leerheit
Eine Anthologie von Dzogchen-Texten

German · Paperback / Softback

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Description

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Dieses Buch, das bisher nicht auf Englisch veröffentlicht wurde, versammelt sieben Texte, die die zeitlose Frische buddhistischer Kontemplation in unser tägliches Leben bringen. Sie beruhen auf den praktischen Erfahrungen von James Low und stellen bewährte Methoden vor, um die Leerheit - die allgegenwärtige Grundlage und Matrix aller Erfahrungen - unmittelbar zu erkennen.Doch dies ist keine rein theoretische Betrachtung. Vielmehr geht es darum, die Lehren über Leerheit tief in uns einsinken zu lassen - so, als würden sie eine innere Massage bewirken, die die verhärteten Überzeugungen darüber, wer wir sind, sanft auflöst. Für James Low liegt der Schlüssel in der kontinuierlichen, feinen Auseinandersetzung mit dieser leeren, schöpferischen Natur. Daraus erwächst die Erkenntnis, dass keine Anstrengung nötig ist, um die inhärente, gleichmütige und allgegenwärtige Klarheit wahrzunehmen.Gerade Anstrengung, so warnt er, birgt die Gefahr, die Leerheit als etwas Abgetrenntes, als "Ding", als künstliche Erfahrung oder spirituelles Konzept zu begreifen - was nur die Trennung verstärkt und Ängste schürt. Unsere eigentliche Aufgabe besteht darin, das Verbindende zwischen heiligen und weltlichen Phänomenen zu entdecken. Denn gerade in dieser Gemeinsamkeit liegt die außergewöhnliche Kraft, die unsichtbaren Mauern, die wir uns selbst und anderen auferlegen, aufzuweichen."Dein wahrer Freund und Verbündeter ist nicht weit weg. Wenn du aufhörst, so beschäftigt zu sein und aufhörst, so angestrengt zu suchen, wirst du feststellen, dass er bereits hier ist.""Wer also bin ich, bevor ich in Erscheinung trete? Wir machen von der Meditation gebrauch, um das herauszufinden. Es ist wie bei der Frage »Welches Gesicht hatte ich, bevor ich geboren wurde?« Geboren zu werden bedeutet, eine Identität zu haben, jemand zu sein. Doch derjenige, der ich bin, ist eine Reihe von Konzepten. Ich bin eine Geschichte, die ich mir selbst und anderen erzähle, und diese Geschichte beinhaltet wiederum die Geschichten, die andere mir über mich erzählt haben. Wer also bin ich, wenn ich keine Geschichte bin? Wer bin ich, bevor ich mir selbst erzähle, wer ich bin?"

About the author










James Low studierte Sozialanthro­po­­­logie und kam Ende der sechziger Jahre nach Indien und an die Visva­bharati-Universität im westbenga­li­schen Shan­ti­nike­tan. Er wurde Schü­ler des tibetischen Tantra- und Dzogchen-Meis­ters Chi­med Rig­dzin Rinpoche, unter des­sen Anleitung er bud­dhis­tische Phi­lo­sophie und Praxis sowie die tibetische Sprache studierte. Gemeinsam mit Rinpoche übersetzte er viele Praxistexte. Er erhielt einen Doktortitel der Nying­ma Research Society und unternahm wieder­holt aus­gedehnte Meditations-Retreats. Seine weiteren Haupt­­­­­lehrer waren Dudjom Rinpoche (1904-1987), Kan­gyur ­Rinpoche (1897-1975) und Kalu Rinpoche (1905-1987).

Zu Beginn der achtziger Jahre arbeitete er in London zunächst als Übersetzer und Tibetisch-Lehrer und wandte sich dann der Psychotherapie zu. Ausgebildet in Psychoanalyse, Gestalt-, Kunst- und Sexualtherapie, arbeitete er im öffentlichen Krankenhaus, in eigener Praxis und als Ausbilder und Supervisor.

Seit 1980 hält er auf Ersuchen seines Mentors in Europa Dharma-Vorträge und Dzogchen-Seminare. In seinem Buch 'Aus dem Handgepäck eines tibetischen Yogi' hat James Low Quellentexte der Dzogchen-Tradition übersetzt und erläutert.


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