Description
Product details
| Authors | Britta Sabbag |
| Assisted by | Igor Lange (Illustration) |
| Publisher | Penguin Junior |
| Content | Book |
| Product form | Hardback |
| Publication date | 13.03.2025 |
| Subject |
Children's and young people's books |
| EAN | 9783328303756 |
| ISBN | 978-3-32-830375-6 |
| Pages | 32 |
| Age Recommendation | ages 4 to 99 |
| Dimensions (packing) | 21.9 x 27.6 x 1 cm |
| Weight (packing) | 402 g |
| Subjects |
Selbstwert |
Customer reviews
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Goldige Illustrationen vs. kontraproduktiver Inhalt
Bisher haben mich alle Bücher von Britta Sabbag begeistert - ob "Wonder & ich" oder "Biber & Bär" ... und die kleine Hummel Bommel dürfte den meisten von euch ebenfalls ein Begriff sein, zumindest vom Namen her. Kurzum: Für uns stand fest, dass wir auch den neuesten Charakter aus dem Sabbag-Universum kennenlernen möchten - zumal mein kleiner Sohn im Hinblick auf selektives Hören *räusper* gewisse Ähnlichkeiten zum niedlichen Känguru aufweist.
Die Idee zum Buch (= nachvollziehbare Situationen aus dem Kleinkindalltag als Rahmenhandlung zu nehmen, vom Aufstehen bis hin zum Aufräumen) gefiel mir großartig, schon allein aufgrund des Wiedererkennungsfaktors. Da konnte auch mein Kleiner sehen: Selbst Kängurus brauchen z.B. ein gesundes Frühstück oder müssen allgemein auf ihre Mama hören, ansonsten geht was schief.
Ich möchte ganz ehrlich sein: In vielen der auf den ersten Blick drollig wirkenden Situationen fiel mein Blick auf die eher traurig bis nachdenklich dreinblickende Mama ... und ich fühlte es - insbesondere, weil die abschließende Auflösung lautet, dass ihr kleiner Racker sie die ganze Zeit absichtlich falsch verstanden hat. Natürlich spreche ich solch ein Kinderverhalten frei von jeglicher böswilliger Absicht - schön bzw. förderlich für die Erziehung (die schließlich keine Strafe darstellen, sondern unsere Kleinen auf ein verantwortungsbewusstes, eigenständiges Leben vorbereiten soll) ist dies nicht. Und genau hier liegt mein Kritikpunkt an dem ansonsten wirklich zauberhaften Werk. Die Message an die Kids lautet: 'Ihr braucht nicht auf eure Eltern hören, und am Ende ist trotzdem alles lustig'.
Fazit: Meine drei Sterne vergebe ich für die kindgerechte Szenenauswahl, die unterhaltsamen (wenn auch etwas ausgefallenen) Reime und die ganz und gar hinreißenden Illustrationen von Igor Langen - wirklich ein ganz, ganz großes Lob für die farbenprächtigen, rundum putzigen Zeichnungen. -
Gute Idee, die Umsetzung schwächelt
Wir begleiten in Britta Sabbat Geschichte, das kleine Känguru Knickohr durch seinen Tag. Zunächst merken wir, dass es nicht richtig hören kann. Allerdings scheint es zunehmend nur Dinge zu hören, die ihm gefallen und am Ende stellt sich die Frage oder hört es wohl doch ganz gut und will nur nicht machen, was ihm gesagt wird?
Uns hat hier das Coverbild so gut gefallen, Känguru Knickohr erinnert mich optisch etwas an Rabe Socke, was ein Plus ist, denn mein Sohn liebt seine Geschichten. Optisches Highlight auf der Titelseite, das Känguru wurde mit Glanzlack versehen und die Umgebung ist matt. Igor Lange hat die Geschichte zudem zuckersüß illustriert und zum Leben erweckt, denn auch im Innenteil geht es niedlich weiter.
Vom Lesetext waren wir leider enttäuscht. Die auf dem Cover angepriesenen Reime beziehen sich fast ausschließlich auf die Sprechblasen, welche sich zum normalen Vorlesen nicht so gut eignen, man kommt in keinen flüssigen Leserhythmus. Der Gedanke, dass mein Kind die Reime selbst weiterführt hat auch nicht wirklich geklappt, da fehlt noch das Verständnis "was reimt sich?" Von daher habe ich die Spinne mit der Frage, was Knickohr wohl verstanden habe, irgendwann weg gelassen. Am Ende fehlt mir persönlich auch eine Lehre, Konsequenz die zeigt, es ist nicht gut zu schwinden oder in diesem Fall, absichtlich Dinge falsch zu verstehen, denn dem Knickohr wird alles verziehen. Nachher kommt mein Kind auf Ideen, es selbst so zu machen... wenn die Idee nicht auch schon alleine kommt. Aktuell war mein Kind einfach irritiert, warum Knickohr teils so seltsam antwortet.
Leider haben wir uns bei diesem Buch von der Optik täuschen lassen, es enthält eine gute Grundidee, aber die textliche Umsetzung finde ich nicht schön und würde das Buch, vor allem für den recht hohen Preis, nicht kaufen. -
Vorlesespaß mit Lachgarantie
Als ich das Buch „Känguru Knickohr“ aufgeschlagen habe, wusste ich sofort: Das wird ein großer Spaß! Die Geschichte rund um das kleine Känguru, das immer nur das hört, was es hören will – oder sich absichtlich verhört? – sorgt für viele Schmunzler und Lacher.
Das Prinzip ist genial einfach: Mama Känguru gibt ihrem Kind eine Anweisung oder stellt eine Frage, doch Knickohr versteht sie auf so witzige Weise falsch, dass seine Antwort sich immer reimt. Dadurch entsteht eine interaktive Dynamik beim Vorlesen, denn die kleinen Zuhörer werden direkt einbezogen: „Und was denkt ihr, hat das kleine Känguru verstanden?“ Genau diese Mitmach-Möglichkeit macht das Buch zu einem echten Erlebnis!
Die kurzen Dialoge lassen viel Raum für eigene Gespräche und machen es zu einem idealen Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren. Dazu kommen die wunderschönen, detailreichen Illustrationen, die jede Seite lebendig wirken lassen. Besonders die Kängurus mit ihrer ausdrucksstarken Mimik sind ein Highlight.
Insgesamt ein liebevoll gestaltetes Buch, das Kinder und Vorlesende gleichermaßen begeistert. Absolute Empfehlung! -
Kann Knickohr nicht gut hören, oder will es nicht?
Das kleine Känguru Knickohr hört nur das, was es hören will. Da wird aus „die Zeit drängt“ – „toll, es wird was geschenkt“ und aus „hüpfen ist jetzt dran“, „ich mach was ich kann“. Nach jedem Satz, den Mama Känguru sagt, werden die Kinder dazu aufgefordert zu überlegen, was das kleine Känguru wohl gehört haben könnte (die Wörter reimen sich immer).
Da es immer etwas anderes als die ursprüngliche Aussage ist, ist es für Kinder recht amüsant.
Das Buch hat eine gute Größe und die Bilder sind sehr bunt und schön anzusehen.
Einen wirklich pädagogischen Wert hat das Buch jetzt nicht, außer, dass es dazu anregt etwas mit der deutschen Sprache zu spielen - muss es aber auch nicht haben.
Im Großen und Ganzen ist es einfach nur ein Buch zum schmökern und lachen und das ein oder andere Kind wird sich bestimmt die Taktik des kleinen Kängurus für kurze Zeit abschauen.
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