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»Bin ich eigentlich jemand, den man heiraten kann?«
Briefwechsel 1896-1929

German · Hardback

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Der Briefwechsel zwischen Hugo und Gerty von Hofmannsthal ist bislang unbekannt und wird hier erstmals ediert und ausführlich kommentiert. Anfangs sind es noch zärtliche, poetische Liebesbriefe. Dann aber - nach der Heirat im Jahr 1901 - wird in Hofmannsthals Briefen immer mehr die Kluft spürbar, die sich zwischen der Existenz eines erfolgreichen, häufig abwesenden Dichters und der bürgerlichen Ehe öffnet. Die Tonfälle und Themen wechseln, intime Bekenntnisse stehen neben Berichten über kulturelle und politische Ereignisse. Der Briefwechsel wird so nicht nur zu einem zentralen biographischen Zeugnis, sondern auch zu einem Zeitdokument höchsten Ranges - über das Leben als Künstler und das Leben als Frau dieses Künstlers, über Sicherheit und Unsicherheit inmitten der Krisen des 20. Jahrhunderts. Mit einem Nachwort von Ursula Renner-Henke.

About the author

Gerty von Hofmannsthal (1880–1959), geborene Schlesinger, Tochter eines Wiener Bankiers, war seit 1901 mit Hugo von Hofmannsthal verheiratet.
Hugo von Hofmannsthal, 1874 in Wien geboren, gewann mit seinen Gedichten und Dramen schon in jungen Jahren hohes Ansehen. Nach der Jahrhundertwende wandte sich Hofmannsthal vom Ästhetizismus ab und begann eine intensive Auseinandersetzung mit der europäischen Literaturtradition. Mit seinen Dramen, u.a. »Jedermann«, und seinen Opernlibretti für Richard Strauss, u.a. »Der Rosenkavalier« und »Ariadne auf Naxos«, wurde er weltberühmt. Er starb 1929 in Rodaun bei Wien.

Summary

Der Briefwechsel zwischen Hugo und Gerty von Hofmannsthal ist bislang unbekannt und wird hier erstmals ediert und ausführlich kommentiert. Anfangs sind es noch zärtliche, poetische Liebesbriefe. Dann aber – nach der Heirat im Jahr 1901 – wird in Hofmannsthals Briefen immer mehr die Kluft spürbar, die sich zwischen der Existenz eines erfolgreichen, häufig abwesenden Dichters und der bürgerlichen Ehe öffnet. Die Tonfälle und Themen wechseln, intime Bekenntnisse stehen neben Berichten über kulturelle und politische Ereignisse. Der Briefwechsel wird so nicht nur zu einem zentralen biographischen Zeugnis, sondern auch zu einem Zeitdokument höchsten Ranges – über das Leben als Künstler und das Leben als Frau dieses Künstlers, über Sicherheit und Unsicherheit inmitten der Krisen des 20. Jahrhunderts. Mit einem Nachwort von Ursula Renner-Henke.

Foreword


»Die erstaunliche Innenansicht einer sehr modernen Ehe.« 
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Additional text

[...] erschließt eine ganze Welt.

Report

Mit ihrer monumentalen, editorisch umsichtigen und exzellent kommentierten Ausgabe des Briefwechsels [...] hat die Herausgeberin Nicoletta Giacon nicht nur der Hofmannsthal-Philologie einen großen Dienst erwiesen Cord-Friedrich Berghahn Zeitschrift für Germanistik 20260101

Product details

Assisted by Nicoletta Giacon (Editor), Ursula Renner-Henke (Afterword)
Authors Gerty von Hofmannsthal, Hugo von Hofmannsthal
Publisher S. Fischer Verlag GmbH
 
Content Book
Product form Hardback
Publication date 01.12.2024
Subject Fiction > Narrative literature > Letters, diaries
 
EAN 9783103974553
ISBN 978-3-10-397455-3
Pages 1,840
Illustrations Mit einem Nachwort von Ursula Renner-Henke
Dimensions (packing) 15.8 x 7.3 x 22.5 cm
Weight (packing) 1,766 g
 
Subjects Liebe, Ehe, Erster Weltkrieg, Österreich, Briefwechsel, Soziologie: Familie und Beziehungen, entdecken, Soziologie: Arbeit und Beruf, Literaturwissenschaft: Lyrik und Dichter, Literaturwissenschaft: Dramen und Dramatiker, Salzburger Festspiele, Frauenbild, anspruchsvolle Literatur, Moderne Klassiker, auseinandersetzen, Beziehungen und Familien: Ratschläge und Fragen, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950)
 

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