Description
Product details
| Authors | Patrizia Di Stefano |
| Publisher | Aufbau-Verlag |
| Content | Book |
| Product form | Hardback |
| Publication date | 14.03.2024 |
| Subject |
Fiction |
| EAN | 9783351042172 |
| ISBN | 978-3-351-04217-2 |
| Pages | 384 |
| Dimensions (packing) | 13.6 x 3.5 x 22.1 cm |
| Weight (packing) | 498 g |
| Subjects |
Familie |
Customer reviews
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NIcht so wie erwartet
„Nostalgia Siciliana“ ist der erste Roman von Patrizia di Stefano.
Das Cover ist eines der schönsten die ich bisher gesehen habe. Es wurde von der Autorin – die auch als Grafikerin arbeitet- selbst designt. Es fängt perfekt die Nostalgie, den Sommer und die damalige Zeit ein. Die gelbe Schrift und der Rand fügen sich ideal in das Gesamtbild ein.
Titas Onkel ist gestorben und hinterlässt ihr das Landgut Magni, in dem sie viele Sommer in ihrer Kindheit verbracht hat. Die Handlung spielt hauptsächlich in der Vergangenheit in verschiedenen Jahren – teilweise auch in der Gegenwart.
Die vielen verschiedenen Charaktere sind detailliert und lebensecht geschrieben.
Man merkt der Protagonistin an, dass sie an ihre Kindheit sehr nostalgisch zurückdenkt. In den Rückblenden erfährt man dann aber, dass nicht alles so schön war.
Meiner Meinung nach wurde etwas zu oft von toten Tieren bzw. Tiere töten geschrieben – etwa 5 Szenen. Ich verstehe nicht wirklich wieso das nötig war und habe in solch einem Roman auch nicht damit gerechnet. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch auf keinen Fall gelesen. Der Schreibstil ist flüssig.
Ich habe eine schöne nostalgische Geschichte über das Leben in Sizilien erwartet, leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Es fehlt allem an etwas Tiefe und wirkt stellenweise zusammenhanglos.
Vom wunderschönen Cover sollte man sich nicht ablenken lassen – es ist nicht alles so schön wie die Nostalgie es einem vorschweben lässt. -
Ein Blick hinter die Kulissen
Tita wäre gern Schriftstellerin geworden, aber daraus wurde nichts, also studierte sie Grafikdesign und gab den Geschichten der anderen ein Gesicht. 26 Jahre nach dem Tod ihres Vaters erreicht Tita ein Anruf aus Sizilien. Ihr Onkel Giuseppe war verstorben. Er hatte ihr ein Erbe auf Sizilien hinterlassen. Das Landgut Magni sollte auf Wunsch der Miterben verkauft werden, doch Tita hat wunderschöne Kindheitserinnerungen an dieses Haus und so kaufte sie es kurzentschlossen für sich.
Die Autorin schildert die Geschichte ihres Vaters Giovanni Di Stefano, der als junger Mann Sizilien verlassen hat und über Köln nach Berlin ausgewandert ist, um sein Glück zu machen. Hier hat er nicht nur eine Familie gegründet, sondern auch verschiedene italienische Restaurants eröffnet und wurde zum Pizzakönig von Berlin. In kurzen Rückblenden erfährt man mehr aus dem Leben von Giovanni auf Sizilien, seine innere Zerrissenheit, verfolgt seine Abreise nach Köln und begleitet ihn weiter nach Berlin. Geschickt hat die Autorin die Vergangenheit mit der Gegenwart im Jahr 2004 verwoben.
In diesem Roman erfährt man nicht nur etwas über das Leben der ersten Gastarbeiter in Deutschland, sondern wirft auch einen Blick hinter die Kulissen von Sizilien und ihre Bewohner*Innen. Das Buch lässt sich angenehm lesen und ist nicht nur für Italien-Fans interessant. -
Reise in die Vergangenheit
Die Autorin entführt ihre Leser auf eine ganz besondere Reise, die persönlicher nicht sein kann, da sie die wahre Geschichte ihres Vaters Giovanni Di Stefano erzählt, der 1978 verstorben ist. Rückblenden, die auf wahren Begebenheiten beruhen, werden von der Autorin gekonnt mit fiktiven Begebenheiten ergänzt. Eine Zeitreise die teilweise sehr traurig ist, aber auch vor Lebendigkeit nur so sprüht. Erzählt auf zwei Zeitebenen, reist der Leser nach Sizilien und nach Berlin. Der Berliner Rückblick hat mir besonders gut gefallen, da ich die Zeit der Immigration eines italienischen Gastarbeiters ganz besonders interessant fand. Die Liebe zu Italien steht immer im Mittelpunkt des Buches und wird von der Autorin sehr emotional wiedergegeben. Der Schreibstil ist wunderbar bildlich und flüssig. Die besondere Atmosphäre in Italien wird gekonnt vermittelt, aber teilweise waren mir die Erzählungen zu langatmig und ausschweifend.
Selten gab es für mich ein Cover, dass so auffällig gut zur Geschichte passt. Auch wenn mir das Gelb ein wenig zu grell ist, so finde ich die Retro Zeichnung einfach nur stimmig und sehr gelungen. Wer einfühlsame Familiengeschichten mag und Italien liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine interessante Geschichte, die mir gut gefallen hat.
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