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Die kranke Frau
Wie Sexismus, Mythen und Fehldiagnosen die Medizin bis heute beeinflussen

German · Hardback

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Description

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Von den antiken Anfängen der Medizin bis in die Gegenwart, von der »wandernden Gebärmutter« bis zur Entdeckung von Autoimmunerkrankungen und Endometriose: Die britische Feministin Elinor Cleghorn präsentiert eine bahnbrechende und aufwühlende Kulturgeschichte über das Verhältnis von Frauen, Krankheit und Medizin.
Elinor Cleghorn, selbst an der Autoimmunerkrankung Lupus erkrankt, hat sich nach einer nervenaufreibenden Diagnose-odyssee auf die Suche nach den Wurzeln der patriarchalen Mythen begeben, die unsere westliche Medizin bis heute prägen. Anhand einer Fülle von historischem Material rekonstruiert sie, wie stark die Medizin als Wissenschaft und Institution von kulturellen und gesellschaftspolitischen Umständen beeinflusst ist. Denn die Tatsache, dass Frauen als das schwächere Geschlecht galten und auf die soziale Aufgabe der Mutterschaft reduziert wurden, formte auch den medizinischen Blick auf Frauen und Weiblichkeit über die Jahrhunderte. Von der »wandernden Gebärmutter« über die »Hysterie« bis hin zum sich nur äußerst langsam wandelnden Verständnis für Menstruation und Menopause - all diese Diagnosen und Entwicklungen zeugen von einer männlich geprägten, nicht selten sexistischen Medizin.
Feminist*innen erheben seit Langem ihre Stimme gegen diesen patriarchalen Zugriff auf ihren Körper und kämpfen für eine bessere Aufklärung über weibliche Gesundheit. Wer verstehen will, warum dieser Kampf wichtig und notwendig ist, findet in Elinor Cleghorns augenöffnendem Buch die Antwort.

About the author

Elinor Cleghorn
ist promovierte Kulturhistorikerin und Feministin. Sie arbeitete an einem medizinisch-geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekt der Universität Oxford, ehe sie motiviert durch persönliche Erfahrungen mit der Recherche zu »Die kranke Frau« begann. Heute lebt und arbeitet sie als Autorin in Sussex.

Dr. Anne Emmert
, (1965-2024) promovierte Anglistin und Amerikanistin, übersetzte Sachbücher und erzählende Texte aus dem Englischen, u. a. Ayaan Hirsi Ali, Christopher Hitchens, Garri Kasparow, Kitty Kelley, Nelson Mandela, Ewan McGregor und Michael Moore. Für ihre Arbeit wurde sie 2024 mit dem Übersetzerpreis „Rebekka“ ausgezeichnet.

Judith Elze
ist in Italien aufgewachsen, hat Sprachen studiert und lange im Kulturbereich gedolmetscht. Heute lebt und arbeitet sie im Kaiserstuhl als Übersetzerin englischer, italienischer und russischer Literatur.

Summary

Die kranke Frau
enthüllt die schockierende Geschichte der patriarchalen Mythen, die unsere westliche Medizin bis heute prägen.

Elinor Cleghorn, selbst an der Autoimmunerkrankung Lupus erkrankt, begibt sich nach einer nervenaufreibenden Diagnoseodyssee auf die Suche nach den Wurzeln der Vorurteile gegenüber Frauen in der Medizin. Anhand einer Fülle von historischem Material rekonstruiert sie, wie stark die Medizin als Wissenschaft und Institution von kulturellen und gesellschaftspolitischen Umständen beeinflusst ist. Die Tatsache, dass Frauen als das schwächere Geschlecht galten und auf die soziale Aufgabe der Mutterschaft reduziert wurden, formte auch den medizinischen Blick auf Frauen und Weiblichkeit über die Jahrhunderte.

Von der »wandernden Gebärmutter« über die »Hysterie« bis hin zum sich nur äußerst langsam wandelnden Verständnis für Menstruation und Menopause – all diese Diagnosen und Entwicklungen zeugen von einer männlich geprägten, nicht selten sexistischen Medizin.
Die kranke Frau
ist ein augenöffnendes Buch, das die Notwendigkeit des feministischen Kampfes gegen den patriarchalen Zugriff auf den weiblichen Körper verdeutlicht und für eine bessere Aufklärung über weibliche Gesundheit plädiert.

Foreword

»›Die kranke Frau‹ ist nicht nur ein fesselndes, sondern ein geradezu unverzichtbares Buch.« The Observer

Additional text

»eine Lehrstunde darüber, was medizinisches Wissen für Frauen sein kann: essentiell für die Selbstbestimmung.«

Report

»Dieses Buch macht wütend und ist wichtig, damit sich endlich was ändert.« Christine Ellinghaus myself 20230201

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