Description
Product details
| Authors |
Johannes Wimmer |
| Publisher | Gräfe & Unzer |
| Content | Book |
| Product form | Hardback |
| Publication date | 01.10.2021 |
| Subject |
Non-fiction book |
| EAN | 9783833881046 |
| ISBN | 978-3-8338-8104-6 |
| Pages | 192 |
| Dimensions (packing) | 14.2 x 2.6 x 21.6 cm |
| Weight (packing) | 384 g |
| Series |
Körper, Geist & Seele Gräfe und Unzer GU Dr. Johannes Wimmer |
| Subjects |
Sterben |
Customer reviews
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Berührend tröstlich
Dr. Johannes Wimmer ist bekannt aus dem Fernsehen. Ich persönlich kenne ihn nur von Talkshows und finde ihn absolut sympathisch und realistisch. Mehr durch Zufall erfuhr ich, dass seine kleine Tochter unheilbar erkrankt ist und sterben musste. In diesem Buch erzählt er die Geschichte seiner Tochter und gleichzeitig erfährt man ein wenig über seine eigene Vergangenheit und die seiner Familie.
Das alles ist unheimlich berührend. Vermutlich ist es das schwerste im Leben, wenn man sein Kind verliert. Ich glaube, für einen Arzt ist das sogar noch schwieriger. Denn zum einen kann er selbst nicht helfen und zum anderen weiß er ganz genau, wie die Geschichte ausgehen wird. Als Laie kann man wohl irgendwie noch Hoffnung und Trost haben, als Fachmann ist das viel schwieriger. Er beschreibt das ganze sehr, sehr persönlich. Als Leser kann man mitfühlen und mitleiden, bekommt aber gleichzeitig auch wieder sehr viel Trost. Ich kann der Familie nur wünschen, dass das zweite Kind ohne gesundheitliche Probleme aufwachsen kann. Aber auch wenn dies nicht so ist, wird diese Familie alles durchstehen und ihren Weg meistern. Neben aller Trauer verbreitet das Buch auch sehr viel Hoffnung. Von mir eine absolute Leseempfehlung -
Dem Universum die Stirn bieten
Ich kenne Dr. Johannes Wimmer aus dem Fernsehen. Stets gut gelaunt erklärt er in einfacher Sprache mit einer Prise Humor Medizin für den Laien. Ich mag diesen großen Lausbuben. Umso erschrockener war ich, als ich ihn im letzten Spätsommer in einer Talkshow gesehen habe. Er sah müde, abgekämpft und tottraurig aus. Der Grund: Seine kleine Tochter Maxi, gerade einmal sechs Monate alt, war unheilbar an einem extrem aggressiven Tumor erkrankt. Es bestand keine Hoffnung auf Genesung.
In diesem Buch erzählt Dr. Johannes Wimmer fast schon minutiös von der Zeit der Diagnose bis zur Beerdigung seiner kleinen Tochter. Von der Zeit, in der die Eltern ahnten, dass etwas mit der Tochter nicht stimmte, die Ärzte aber nichts finden konnten. Von den vielen OPs, nach denen die kleine Maxi im künstlichen Koma lag und sich immer weiter entfernte. Von den vielen schönen Momenten, die die Wimmers für ihre Tochter und sich selbst geschaffen haben.
Die Schreibart erinnert ein wenig an Tagebucheinträge. Dr. Johannes Wimmer würzt seine Erzählungen mit Erinnerungen aus seinem Leben. Obwohl ich den traurigen Ausgang der Geschichte kannte, habe ich beim Lesen so manches Mal geschluckt. Das Buch ist wahrlich keine Kost, aber grundehrlich und der Leser kann die Botschaft mitnehmen, dass man sich vom Universum nicht unterkriegen lassen darf und durchaus gestärkt aus Krisen hervorgehen kann mit Hoffnung am Horizont. Für mich das eindrucksvollste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Daher bekommt es natürlich 5 Sterne.
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