Read more
Wenn es um die Frage geht, wie Gewalthandlungen motiviert sind und wie unterschiedlich sie historisch legitimiert wurden, kommt man ohne die Analyse narrativer Formen nicht aus. Dieser Band versammelt profunde Beiträge aus Soziologie, Ethnologie, Geschichtswissenschaft und Archäologie, die von Autorinnen und Autoren aus jeweils anderen Disziplinen kommentiert werden. Sie machen deutlich, wie gewinnbringend die Beschäftigung mit Gewaltnarrativen ist und wie sie wirkungsvoll mit anderen Ansätzen verknüpft werden kann.
About the author
Ferdinand Sutterlüty, geb. 1962, Studium der Katholischen Theologie an der Universität Innsbruck, danach Soziologie an der Universität Konstanz und der FU Berlin. Seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung.
Summary
Wenn es um die Frage geht, wie Gewalthandlungen motiviert sind und wie unterschiedlich sie historisch legitimiert wurden, kommt man ohne die Analyse narrativer Formen nicht aus. Dieser Band versammelt profunde Beiträge aus Soziologie, Ethnologie, Geschichtswissenschaft und Archäologie, die von Autorinnen und Autoren aus jeweils anderen Disziplinen kommentiert werden. Sie machen deutlich, wie gewinnbringend die Beschäftigung mit Gewaltnarrativen ist und wie sie wirkungsvoll mit anderen Ansätzen verknüpft werden kann.
Additional text
»Dennoch liest man den Band mit Gewinn, legt er doch offen, wo die Forschung steht: Das Bemühen um eine Differenzierung von Kriminalität, Krieg oder Gewalt beschäftigt die Forschung ebenso, wie die verschiedenen hier diskutierten Methoden. Allen Mitforschenden und Interessierten seien die 'Narrative der Gewalt' sehr zur Lektüre empfohlen.« Christoph Mauntel, Sehepunkte, 15.12.2019
Report
"Dennoch liest man den Band mit Gewinn, legt er doch offen, wo die Forschung steht: Das Bemühen um eine Differenzierung von Kriminalität, Krieg oder Gewalt beschäftigt die Forschung ebenso, wie die verschiedenen hier diskutierten Methoden. Allen Mitforschenden und Interessierten seien die 'Narrative der Gewalt' sehr zur Lektüre empfohlen." Christoph Mauntel, Sehepunkte, 15.12.2019