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Sulamith und Maria
Beziehungen zwischen Friedrich Overbeck, Franz Pforr und den Schwestern Regula und Lisette Hottinger

German · Hardback

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Description

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Im Zentrum dieser Studie stehen zwei Hauptwerke der nazarenischen Kunst, Franz Pforrs "Sulamith und Maria" und Friedrich Overbecks "Zwei Bräute" (später "Italia und Germania"). Durch die kritische Lektüre schriftlicher Zeugnisse der beiden Maler sowie weiterer Quellen gelingt es dem Autor, in den Gemälden Verschlüsseltes zu dechiffrieren und zu zeigen, dass beide Werke Bezug auf reale persönliche Beziehungen und Ereignisse nehmen. Diese reichen in die Gründungszeit des Lukasbundes vor und um 1809 zurück, als sich Overbeck in eine der zwei Töchter des in Wien tätigen Seidenhändlers und Kaufmanns Johannes Hottinger verliebte, dessen Sohn Konrad ebenfalls Mitglied des Bundes war. In Rom, wohin Pforr und Overbeck 1810 gezogen waren und wo sie zusammen mit anderen Künstlern im Kloster San Isidoro arbeiteten, verschleierte Pforr - so eine der zentralen Thesen des Verfassers - Overbecks unglückliche Liebe und gleichzeitig seine eigene, nicht ausgelebte Neigung zu Overbeck im Gemälde "Sulamith und Maria". Darüber hinaus transformierten Pforr und Overbeck in weiteren Werken die Gestalten der Hottinger-Schwestern in allegorische Figuren und in den Kontext christologischer Szenen.

About the author

Heinrich Thommen, geb. 1948, doktorierte nach der Ausübung des Primarlehrerberufes in Jura. Fasziniert von Werken der frühen Lukasbrüder und der deutschen und schweizerischen Romantik, begann er diese zu sammeln und Kunstgeschichte zu studieren. 1990 überführte er seine Sammlung in die "Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts", Olten. Er veröffentlichte Arbeiten zu Ludwig Vogel, zur patriotischen Ikonographie und zu Franz Pforr sowie über Haïti.

Summary

Im Zentrum dieser Studie stehen zwei Hauptwerke der nazarenischen Kunst, Franz Pforrs «Sulamith und Maria» und Friedrich Overbecks «Zwei Bräute» (später «Italia und Germania»). Durch die kritische Lektüre schriftlicher Zeugnisse der beiden Maler sowie weiterer Quellen gelingt es dem Autor, in den Gemälden Verschlüsseltes zu dechiffrieren und zu zeigen, dass beide Werke Bezug auf reale persönliche Beziehungen und Ereignisse nehmen. Diese reichen in die Gründungszeit des Lukasbundes vor und um 1809 zurück, als sich Overbeck in eine der zwei Töchter des in Wien tätigen Seidenhändlers und Kaufmanns Johannes Hottinger verliebte, dessen Sohn Konrad ebenfalls Mitglied des Bundes war. In Rom, wohin Pforr und Overbeck 1810 gezogen waren und wo sie zusammen mit anderen Künstlern im Kloster San Isidoro arbeiteten, verschleierte Pforr – so eine der zentralen Thesen des Verfassers – Overbecks unglückliche Liebe und gleichzeitig seine eigene, nicht ausgelebte Neigung zu Overbeck im Gemälde «Sulamith und Maria». Darüber hinaus transformierten Pforr und Overbeck in weiteren Werken die Gestalten der Hottinger-Schwestern in allegorische Figuren und in den Kontext christologischer Szenen.

Foreword

Zwei Meisterwerke der deutschen Romantik neu gedeutet

Product details

Authors Heinrich Thommen
Publisher Schwabe Verlag Basel
 
Content Book
Product form Hardback
Publication date 01.08.2018
Subject Humanities, art, music > Art
 
EAN 9783796537790
ISBN 978-3-7965-3779-0
Pages 330
Illustrations 64 SW-Fotos, 16 Farbfotos
Dimensions (packing) 16.9 x 24.4 x 2.6 cm
Weight (packing) 769 g
 
Subjects Kunstgeschichte, einzelne Künstler, Künstlermonografien, Malerei, Religiöse Motive in der Kunst, auseinandersetzen, Religiöse und zeremonielle Motive in der Kunst, Biographie Friedrich Overbeck, Biographie Konrad Hottinger, Lukasbrüder, Kunst der Konvertiten, Freundschaftsbund, Biographie Ludwig Vogel, Biographie Franz Pforr
 

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