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Im August feiert Emine Sevgi Özdamar ihren 70. Geburtstag. Das TEXT+KRITIK-Heft beleuchtet ihr umfangreiches, transkulturelles Werk und enthält auch ein Interview mit Özdamar selbst. Auf der weltliterarischen Bühne hat Emine Sevgi Özdamar einer deutschsprachigen Literatur, die aus 'anderen Zungen' erwachsen ist, ihre unverwechselbare Stimme verliehen. In einem groß angelegten Erzählstück übergibt die Autorin einer Protagonistin das Wort, die Schauplätze in der Türkei und Europa mit Szenen der Erinnerung bespielt. Ihren Auftritt haben unterschiedlichste Rollenfiguren, die von der Geschichten erzählenden Großmutter und einem surrealistischen Künstler in Istanbul bis zu einer Wohnheimleiterin und einem avantgardistischen Regisseur in Berlin reichen. Wie dieses transkulturelle Literaturereignis weltweit zur essayistischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung anregt, verdeutlichen die hier vorgelegten Beispielanalysen aus der Türkei, den USA und Deutschland.
About the author
Hermann Korte, Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Siegen.
Steffen Martus, geb. 1968, Studium der Germanistik, Philosophie, Soziologie und Politologie in Regensburg und Berlin, 1998 Promotion, Wiss. Mitarbeiter am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen zur Sprachtheorie im 17. Jahrhundert und zur Dramengeschichte der Aufklärung sowie zu Hagedorn, Gellert, Wieland und Goethe.
Prof. Heinz Ludwig Arnold, geb. 1940, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der besten Kenner der Gegenwartsliteratur bekannt. Er ist Herausgeber der Zeitschrift 'TEXT + KRITIK', des 'Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur' (KLG) und des 'Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur' (KLfG).
Prof. Heinz Ludwig Arnold, geb. 1940, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der besten Kenner der Gegenwartsliteratur bekannt. Er ist Herausgeber der Zeitschrift 'TEXT + KRITIK', des 'Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur' (KLG) und des 'Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur' (KLfG).