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Das Irrenhaus
Roman

German · Hardback

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UNVERHOFFTE ERBSCHAFT IN MÜNCHNER PROMIVIERTELDieser Mann ist ein Glückspilz: Von der Tante einer Tante erbt er in bester Lage Münchens ein großes Mietshaus. Also hängt er seinen Job als Archivar an den Nagel, bricht alle Zelte ab und zieht in eine freie Wohnung seines neuen Hauses ein. Unter falschem Namen, versteht sich, immerhin will er dem Müßiggang frönen und sich nicht unnötig mit seinen Mietern herumschlagen. Da hat er die Rechnung ohne die illustre Nachbarschaft gemacht: vom unbeugsamen Derivatehändler und der notorisch einsamen Studienrätin bis zum Vorgänger in seiner Wohnung, ein Schriftsteller, der überall Spuren hinterlassen hat und immer noch sonderbare Post erhält. DER SCHRIFTSTELLER UND DIE STALKERINKurzerhand beschließt der Mann, in die Haut des ominösen Autors zu schlüpfen. Er kopiert dessen Schrift, trägt dessen Gedichte vor, eignet sich das Verhalten eines echten Schriftstellers an und erkundet, wie sich dieses neue Leben anfühlt. Bis eines Tages eine Nichte desselben vor der Tür steht, und kurz darauf eine Frau, die behauptet, er habe ihre Werke plagiiert und gestohlen. Was tun? Aus dem Einsamen wird ein Verfolgter. Als die Schlinge sich immer stärker zuzieht, plant er seine Flucht.WUNDERBAR HINTERSINNIGER UND HINREISSEND KOMISCHER ROMAN VON VERLEGERLEGENDE MICHAEL KRÜGERNach der "Turiner Komödie" und dem Erzählband "Der Gott hinter dem Fenster" legt Autor und Verlegerlegende Michael Krüger sein neues Prosawerk vor: ein vergnüglicher Roman, in dem er wunderbar hintersinnig und hinreißend komisch einen Käfig voller Narren mitten in München porträtiert. Zugleich erzählt er die Geschichte eines Mannes, der mit dem Glück, das ihm in den Schoß fällt, partout nichts anfangen kann ...

About the author

Michael Krüger wurde am 9. Dezember 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz geboren. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später, 1968, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente.§§Im Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band "Was tun? Eine altmodische Geschichte". Es folgten weitere zahlreiche Erzählbände, Romane, Editionen und Übersetzungen.§Michael Krüger lebt in München.§Auszeichnungen:§1974§Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt München§1976§Förderpreis für Literatur im Bundesverband der deutschen Industrie§1982§Bayerischer Förderpreis für Literatur§Stipendium der Villa Massimo§1983§Tukan-Preis§1986§Peter-Huchel-Preis§1991§Wilhelm-Hausenstein-Medaille§1994§Ernst-Meister-Preis§1996§Prix Medicis Etranger§2000§Ehrenpreis der Stadt München§2004§Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste§2006§Michael Krüger wird von der Universität Bielefeld mit dem Titel eines Ehrendoktors der Philosophie geehrt.§Am 8. Februar erhält Michael Krüger zudem für sein Gesamtwerk den mit 12 000 Euro dotierten Mörike-Preis der Stadt Fellbach in Baden-Württemberg.§Mitglied in folgenden Akademien:§Bayerische Akademie der Schönen Künste in München§§Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt§Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz§Akademie der Künste in Berlin

Summary

UNVERHOFFTE ERBSCHAFT IN MÜNCHNER PROMIVIERTEL
Dieser Mann ist ein Glückspilz: Von der Tante einer Tante erbt er in bester Lage Münchens ein großes Mietshaus. Also hängt er seinen Job als Archivar an den Nagel, bricht alle Zelte ab und zieht in eine freie Wohnung seines neuen Hauses ein. Unter falschem Namen, versteht sich, immerhin will er dem Müßiggang frönen und sich nicht unnötig mit seinen Mietern herumschlagen. Da hat er die Rechnung ohne die illustre Nachbarschaft gemacht: vom unbeugsamen Derivatehändler und der notorisch einsamen Studienrätin bis zum Vorgänger in seiner Wohnung, ein Schriftsteller, der überall Spuren hinterlassen hat und immer noch sonderbare Post erhält.

DER SCHRIFTSTELLER UND DIE STALKERIN
Kurzerhand beschließt der Mann, in die Haut des ominösen Autors zu schlüpfen. Er kopiert dessen Schrift, trägt dessen Gedichte vor, eignet sich das Verhalten eines echten Schriftstellers an und erkundet, wie sich dieses neue Leben anfühlt. Bis eines Tages eine Nichte desselben vor der Tür steht, und kurz darauf eine Frau, die behauptet, er habe ihre Werke plagiiert und gestohlen. Was tun? Aus dem Einsamen wird ein Verfolgter. Als die Schlinge sich immer stärker zuzieht, plant er seine Flucht.

WUNDERBAR HINTERSINNIGER UND HINREISSEND KOMISCHER ROMAN VON VERLEGERLEGENDE MICHAEL KRÜGER
Nach der "Turiner Komödie" und dem Erzählband "Der Gott hinter dem Fenster" legt Autor und Verlegerlegende Michael Krüger sein neues Prosawerk vor: ein vergnüglicher Roman, in dem er wunderbar hintersinnig und hinreißend komisch einen Käfig voller Narren mitten in München porträtiert. Zugleich erzählt er die Geschichte eines Mannes, der mit dem Glück, das ihm in den Schoß fällt, partout nichts anfangen kann ...

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"Das ist ein großartiger, melancholischer, kluger Roman über die Welt, in der wir leben, und die Absurditäten, die uns darin begegnen, die uns aber allzu oft viel zu normal erscheinen, um sie noch zu bemerken. Michael Krüger sieht sie und beschreibt sie ganz wunderbar."
SWR-Lesenswert, Felicitas von Lovenberg

"von scharfen, bisweilen überscharfen Beobachtungen, gewitzten Reflexionen und überraschend lyrischen Momenten"
FAZ, Wolfgang Schneider

"Michael Krüger schreibt mit Witz, Verve und leichter Hand."
NZZ am Sonntag, Manfred Papst

"Michael Krügers ‚Irrenhaus‘ ist gesättigt mit Ironie und parodistischen Anspielungen und damit auch höchst amüsant. Denn natürlich weiss der Autor als langjähriger Verleger eine Menge zu erzählen über die Abgründe der schreibenden Zunft. Und Krüger, das zeigt sich auf jeder Seite, ist ein leichtfüssiger Erzähler, elegant und gescheit. Sein heiterer Skeptizismus ist eine grosse Wohltat und der schönste Ausweg aus dem ‚Irrenhaus‘."
NZZ, Martin Zingg

"Michael Krüger erzählt vom Scheitern, von Gescheiterten und der Fragilität des Seins. Sein ‚Irrenhaus‘ ist ein Kuriositätenkabinett, das er mit kluger, wohltemperierter Stimme beschreibt."
SZ-Magazin

"Ein besonders feiner, ironischer, sowie melancholischer Betrachter menschlichen Treibens."
Bayrischer Rundfunk, Bernhard Setzwein

"Ein ironisches Spiel mit Lebensentwürfen"
Hessischer Rundfunk, Sylvia Schwab

"Eine schöne kleine Satire, eine launige Schnurre, die mit vielen literarischen Motiven spielt."
Nürnberger Nachrichten, Wolf Ebersberger

"brillanter, sprachmächtiger Fabulierer"
NEWS, Heinz Sichrovsky

"ein literarisches Kleinod"
Wienerzeitung, Mathias Ziegler

"… ein mit allen erzählerischen Wassern gewaschenes Vexierspiel, gespickt mit ironischen Späßen und bitterbösen Betrachtungen zur Zeit."
Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner

Report

"Das ist ein großartiger, melancholischer, kluger Roman über die Welt, in der wir leben, und die Absurditäten, die uns darin begegnen, die uns aber allzu oft viel zu normal erscheinen, um sie noch zu bemerken. Michael Krüger sieht sie und beschreibt sie ganz wunderbar." SWR-Lesenswert, Felicitas von Lovenberg "von scharfen, bisweilen überscharfen Beobachtungen, gewitzten Reflexionen und überraschend lyrischen Momenten" FAZ, Wolfgang Schneider "Michael Krüger schreibt mit Witz, Verve und leichter Hand." NZZ am Sonntag, Manfred Papst "Michael Krügers 'Irrenhaus' ist gesättigt mit Ironie und parodistischen Anspielungen und damit auch höchst amüsant. Denn natürlich weiss der Autor als langjähriger Verleger eine Menge zu erzählen über die Abgründe der schreibenden Zunft. Und Krüger, das zeigt sich auf jeder Seite, ist ein leichtfüssiger Erzähler, elegant und gescheit. Sein heiterer Skeptizismus ist eine grosse Wohltat und der schönste Ausweg aus dem 'Irrenhaus'." NZZ, Martin Zingg "Michael Krüger erzählt vom Scheitern, von Gescheiterten und der Fragilität des Seins. Sein 'Irrenhaus' ist ein Kuriositätenkabinett, das er mit kluger, wohltemperierter Stimme beschreibt." SZ-Magazin "Ein besonders feiner, ironischer, sowie melancholischer Betrachter menschlichen Treibens." Bayrischer Rundfunk, Bernhard Setzwein "Ein ironisches Spiel mit Lebensentwürfen" Hessischer Rundfunk, Sylvia Schwab "Eine schöne kleine Satire, eine launige Schnurre, die mit vielen literarischen Motiven spielt." Nürnberger Nachrichten, Wolf Ebersberger "brillanter, sprachmächtiger Fabulierer" NEWS, Heinz Sichrovsky "ein literarisches Kleinod" Wienerzeitung, Mathias Ziegler "... ein mit allen erzählerischen Wassern gewaschenes Vexierspiel, gespickt mit ironischen Späßen und bitterbösen Betrachtungen zur Zeit." Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner

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