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William Carlos Williams war der Doyen der modernen amerikanischen Poesie. Er residierte nicht in New York, er lebte als Armenarzt in seinem Geburtsort, einem kleinen Ort im Staate New Jersey. In diese Welt gehören seine Gedichte; sie sind ganz und gar amerikanisch: hart, genau, ohne Rhetorik, geprägt vom Pragmatismus. Ihre Sprache ist scheinbar direkt, nur im Anschein des Mühelosen verrät sich die Kunst des Dichters. Kein anderer Dichter des Landes ist so wenig gealtert und hat so tief auf die Jungen und Jüngsten gewirkt.
About the author
William Carlos Williams wurde 1883 in Rutherford / New Jersey geboren. Nach seinen medizinischen Studien in Amerika und Deutschland ließ er sich als Arzt in Rutherford nieder. Schon während seiner Schulzeit begann er Gedichte zu schreiben, und 1909 erschien sein erster Gedichtband im Selbstverlag. Kurz vor seinem Tod 1963 erhielt er den Pulitzer-Preis. Williams gilt heute neben Ezra Pound und T.S. Eliot als der bedeutendste Vertreter der modernen amerikanischen Lyrik, aber auch seine Romane, Erzählungen und Essays sind wegweisend für die amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts.
Summary
William Carlos Williams war der Doyen der modernen amerikanischen Poesie. Er residierte nicht in New York, er lebte als Armenarzt in seinem Geburtsort, einem kleinen Ort im Staate New Jersey. In diese Welt gehören seine Gedichte; sie sind ganz und gar amerikanisch: hart, genau, ohne Rhetorik, geprägt vom Pragmatismus. Ihre Sprache ist scheinbar direkt, nur im Anschein des Mühelosen verrät sich die Kunst des Dichters. Kein anderer Dichter des Landes ist so wenig gealtert und hat so tief auf die Jungen und Jüngsten gewirkt.